Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

Wirtschaftsprüfer

Wirtschaftsprüfer in 5 Sekunden

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    Ausbildung

    Universität, eine Fachhochschule oder – wie es die Wirtschaftsprüferordnung als Ausnahme vorsieht – über eine langjährige Tätigkeit bei einem Wirtschaftsprüfer

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    Einstiegsgehalt

    75.000 € brutto p.a.

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    Spitzengehalt

    150.000 € brutto p.a.

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    Aufstiegschancen

    Manager, Partner, CFO, Leiter Finance, Leiter Konzernkonsolidierung

Wirtschaftsprüfer

Wie kaum eine andere Berufsgruppe haben Wirtschaftsprüfer Einblick in das Unternehmen. Sie stehen in engem Kontakt mit Mitarbeitern, Abteilungsleitern, Vorständen und Aufsichtsräten.

Wirtschaftsprüfer sind aktiv in Kapitalgesellschaften, Unternehmen ab einer bestimmten Umsatz- und Mitarbeiterzahlgrenze, Banken, Versicherungen sowie staatlichen Unternehmen. Diese Betriebe sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihren Abschluss jedes Jahr unabhängig prüfen zu lassen. Auch viele kleinere Unternehmen unterziehen sich freiwillig dieser Prüfung.

Der Wirtschaftsprüfer gibt am Ende eines Prüfungsmandats sein Urteil darüber ab, ob der Jahres- und/oder Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften genügt. Er prüft also, ob sie ein korrektes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermitteln. Außerdem beurteilt er, ob die Chancen und Risiken der künftigen Unternehmensentwicklung richtig dargestellt sind.

Zu den marktdominierenden Prüfungsgesellschaften gehören die internationalen »Big Four« der Branche: PwC, KPMG, Ernst & Young und Deloitte. Deren Arbeitsgebiete gliedern sich in Audit (die klassische Abschlussprüfung), Advisory (Beratung) und Tax (Steuern).

Wie kaum eine andere Berufsgruppe haben Wirtschaftsprüfer Einblick in das Unternehmen. Sie stehen in engem Kontakt mit Mitarbeitern, Abteilungsleitern, Vorständen und Aufsichtsräten.

Wirtschaftsprüfer sind aktiv in Kapitalgesellschaften, Unternehmen ab einer bestimmten Umsatz- und Mitarbeiterzahlgrenze, Banken, Versicherungen sowie staatlichen Unternehmen. Diese Betriebe sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihren Abschluss jedes Jahr unabhängig prüfen zu lassen. Auch viele kleinere Unternehmen unterziehen sich freiwillig dieser Prüfung.

Der Wirtschaftsprüfer gibt am Ende eines Prüfungsmandats sein Urteil darüber ab, ob der Jahres- und/oder Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften genügt. Er prüft also, ob sie ein korrektes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermitteln. Außerdem beurteilt er, ob die Chancen und Risiken der künftigen Unternehmensentwicklung richtig dargestellt sind.

Zu den marktdominierenden Prüfungsgesellschaften gehören die internationalen »Big Four« der Branche: PwC, KPMG, Ernst & Young und Deloitte. Deren Arbeitsgebiete gliedern sich in Audit (die klassische Abschlussprüfung), Advisory (Beratung) und Tax (Steuern).

Was macht ein Wirtschaftsprüfer?

  • Prüfungsleitung von Jahresabschlüssen und Lageberichten sowie Konzernabschlüssen und Konzernlageberichten

  • Prüfungen von nach international anerkannten Rechnungslegungsgrundsätzen aufgestellten Jahres- und Konzernabschlüssen

  • Sonstige gesetzlich vorgeschriebene Prüfungen, wie zum Beispiel Sonderprüfungen nach dem Aktiengesetz

  • Sonstige betriebswirtschaftliche Prüfungen wie Due-Diligence-Prüfungen und Unterschlagungsprüfungen

  • Gutachter-/ Sachverständigentätigkeit in allen Bereichen der wirtschaftlichen Betriebsführung, zum Beispiel Unternehmensbewertung

  • Rechtsbesorgung und -beratung in Angelegenheiten, die in Zusammenhang mit den Aufgaben eines Wirtschaftsprüfers stehen

  • Steuerberatung inklusive der Vertretung der Steuerpflichtigen vor den Finanzbehörden und Finanzgerichten

  • Unternehmensberatung in unternehmerischen und wirtschaftlichen Fragestellungen

  • Akquisition neuer Mandate

Aufgabenspektrum nach Tätigkeitsbereich

Das Aufgabenspektrum eines Wirtschaftsprüfers hängt auch davon ab, wo er tätig ist: Als Mitglied einer kleinen Sozietät übernimmt er für Mandanten zahlreiche unterschiedliche Leistungen von Prüfungsaufträgen bis zu Beratungstätigkeiten. In großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, die auch internationale Konzerne bedienen, wird stärker spezialisiert gearbeitet.

Im Mittelpunkt der Arbeit steht aber nicht nur die Prüfungstätigkeit: Wirtschaftsprüfer dürfen auch als Steuerberater agieren und ihre Mandanten vor den Finanzbehörden und -gerichten vertreten. Durch ihr umfangreiches Wissen beraten Wirtschaftsprüfer Unternehmen auch betriebswirtschaftlich, wenn es beispielsweise um Unternehmenstransaktionen geht und die finanzielle Lage des Fusions- oder Übernahmekandidaten beurteilt werden muss.

Das Aufgabenspektrum eines Wirtschaftsprüfers hängt auch davon ab, wo er tätig ist: Als Mitglied einer kleinen Sozietät übernimmt er für Mandanten zahlreiche unterschiedliche Leistungen von Prüfungsaufträgen bis zu Beratungstätigkeiten. In großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, die auch internationale Konzerne bedienen, wird stärker spezialisiert gearbeitet.

Im Mittelpunkt der Arbeit steht aber nicht nur die Prüfungstätigkeit: Wirtschaftsprüfer dürfen auch als Steuerberater agieren und ihre Mandanten vor den Finanzbehörden und -gerichten vertreten. Durch ihr umfangreiches Wissen beraten Wirtschaftsprüfer Unternehmen auch betriebswirtschaftlich, wenn es beispielsweise um Unternehmenstransaktionen geht und die finanzielle Lage des Fusions- oder Übernahmekandidaten beurteilt werden muss.

Wie wird man Wirtschaftsprüfer?

Wirtschaftsprüfer ist ein freier Beruf und zugleich ein öffentliches Amt: Erst mit erfolgreichem Abschluss des Berufsexamens und einer öffentlichen Bestellung darf die Berufsbezeichnung Wirtschaftsprüfer/-in geführt werden.

Der Weg zum Wirtschaftsprüfer ist relativ lang und führt über eine Universität, eine Fachhochschule oder – wie es die Wirtschaftsprüferordnung als Ausnahme vorsieht – über eine langjährige Tätigkeit bei einem Wirtschaftsprüfer. Kaum ein Kandidat, der sein Examen zum Wirtschaftsprüfer ablegt, ist jünger als 30 Jahre.

Wirtschaftsprüfer ist ein freier Beruf und zugleich ein öffentliches Amt: Erst mit erfolgreichem Abschluss des Berufsexamens und einer öffentlichen Bestellung darf die Berufsbezeichnung Wirtschaftsprüfer/-in geführt werden.

Der Weg zum Wirtschaftsprüfer ist relativ lang und führt über eine Universität, eine Fachhochschule oder – wie es die Wirtschaftsprüferordnung als Ausnahme vorsieht – über eine langjährige Tätigkeit bei einem Wirtschaftsprüfer. Kaum ein Kandidat, der sein Examen zum Wirtschaftsprüfer ablegt, ist jünger als 30 Jahre.

Ein Beruf für Zahlenmenschen

Die Wahl des Studienfachs ist nicht entscheidend, allerdings bevorzugen viele Unternehmen Absolventen mit wirtschaftswissenschaftlichem Abschluss. Vier von fünf Wirtschaftsprüfern haben BWL studiert, weitere zehn Prozent Jura oder VWL. Bei der Personalauswahl wird zudem auf die typischen Vertiefungsfächer Rechnungswesen, Controlling, Finanzen und Steuern geachtet. Aber auch Wirtschafts- oder Versicherungsmathematiker und Informatiker sind gefragt.

Wer sich für einen der Masterstudiengänge entscheidet, die im § 8a der Wirtschaftsprüfungsordnung genannt sind, kann die Hürden auf dem Weg zum Wirtschaftsprüfer verkleinern und die Erfolgschancen im Examen erhöhen. Leistungen aus dem Studium können für das Examen angerechnet werden, was Zeit spart.

Unabhängig vom Studienabschluss dauert es noch einmal drei bis vier Jahre bis zur Zulassung zum Wirtschaftsprüfer-Examen. Während dieser Jahre arbeiten die Kandidaten als Prüfungsassistenten. Fachliche Weiterbildungen ergänzen das Praxiswissen und bereiten auf die Berufsexamina vor. Rund 85 Prozent legen in dieser Zeit zusätzlich das Steuerberater-Examen ab. Wer bereits Steuerberater ist, kann einen Teil des Wirtschaftsprüfer-Examens vorziehen.

Die Wahl des Studienfachs ist nicht entscheidend, allerdings bevorzugen viele Unternehmen Absolventen mit wirtschaftswissenschaftlichem Abschluss. Vier von fünf Wirtschaftsprüfern haben BWL studiert, weitere zehn Prozent Jura oder VWL. Bei der Personalauswahl wird zudem auf die typischen Vertiefungsfächer Rechnungswesen, Controlling, Finanzen und Steuern geachtet. Aber auch Wirtschafts- oder Versicherungsmathematiker und Informatiker sind gefragt.

Wer sich für einen der Masterstudiengänge entscheidet, die im § 8a der Wirtschaftsprüfungsordnung genannt sind, kann die Hürden auf dem Weg zum Wirtschaftsprüfer verkleinern und die Erfolgschancen im Examen erhöhen. Leistungen aus dem Studium können für das Examen angerechnet werden, was Zeit spart.

Unabhängig vom Studienabschluss dauert es noch einmal drei bis vier Jahre bis zur Zulassung zum Wirtschaftsprüfer-Examen. Während dieser Jahre arbeiten die Kandidaten als Prüfungsassistenten. Fachliche Weiterbildungen ergänzen das Praxiswissen und bereiten auf die Berufsexamina vor. Rund 85 Prozent legen in dieser Zeit zusätzlich das Steuerberater-Examen ab. Wer bereits Steuerberater ist, kann einen Teil des Wirtschaftsprüfer-Examens vorziehen.

Schwierige Prüfung, hohe Durchfallquote

Das Examen zum Wirtschaftsprüfer gilt als eine der schwierigsten Prüfungen im deutschen Bildungswesen. Sie besteht aus sieben Einzelklausuren aus den Fächern Prüfungswesen, BWL/ VWL, Steuern und Wirtschaftsrecht sowie einem mündlichen Prüfungsteil.

Entsprechend komplex ist die Vorbereitung. Nach Auskunft der Wirtschaftsprüferkammer liegt die Durchfallquote trotz gründlicher Vorbereitung der Prüflinge seit Jahren bei rund 50 Prozent. Nicht nur Können und Fleiß sind entscheidend, auch starke Nerven spielen eine Rolle.

Für die Prüfungsvorbereitung empfiehlt sich eine berufliche Freistellungsphase von bis zu zwei Jahren. In dieser Zeit können deutschlandweit spezielle Seminare besucht werden, in denen der Stoff vermittelt und wiederholt wird. Wer sich im Selbststudium das nötige Wissen aneignen möchte, kann sich Lehrbriefe zusenden lassen. Hilfreich ist es in jedem Fall, möglichst viele Probeklausuren zu bearbeiten und sich in Arbeitsgruppen oder Repetitorien auf das Examen vorzubereiten.

Viele Wirtschaftsprüfungsgesellschaften arbeiten mit individuellen Teilzeitmodellen, Jahresarbeitszeitkonten oder flexiblen Freistellungsoptionen, die genug Vorbereitungszeit ermöglichen.

Das Examen zum Wirtschaftsprüfer gilt als eine der schwierigsten Prüfungen im deutschen Bildungswesen. Sie besteht aus sieben Einzelklausuren aus den Fächern Prüfungswesen, BWL/ VWL, Steuern und Wirtschaftsrecht sowie einem mündlichen Prüfungsteil.

Entsprechend komplex ist die Vorbereitung. Nach Auskunft der Wirtschaftsprüferkammer liegt die Durchfallquote trotz gründlicher Vorbereitung der Prüflinge seit Jahren bei rund 50 Prozent. Nicht nur Können und Fleiß sind entscheidend, auch starke Nerven spielen eine Rolle.

Für die Prüfungsvorbereitung empfiehlt sich eine berufliche Freistellungsphase von bis zu zwei Jahren. In dieser Zeit können deutschlandweit spezielle Seminare besucht werden, in denen der Stoff vermittelt und wiederholt wird. Wer sich im Selbststudium das nötige Wissen aneignen möchte, kann sich Lehrbriefe zusenden lassen. Hilfreich ist es in jedem Fall, möglichst viele Probeklausuren zu bearbeiten und sich in Arbeitsgruppen oder Repetitorien auf das Examen vorzubereiten.

Viele Wirtschaftsprüfungsgesellschaften arbeiten mit individuellen Teilzeitmodellen, Jahresarbeitszeitkonten oder flexiblen Freistellungsoptionen, die genug Vorbereitungszeit ermöglichen.

Was verdient ein Wirtschaftsprüfer?

Wirtschaftsprüfer verdienen in der Regel außerordentlich. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft liegt bei 42.000 €. Nach erfolgreicher Prüfung zum Steuerberater und später zum Wirtschaftsprüfer lässt sich das Gehalt in den ersten drei bis fünf Berufsjahren schnell auf 75.000 € steigern.

Manager erhalten im Durchschnitt 150.000 €, und für Partner gibt es keine Obergrenze. Die Höhe des Gehalts wird auch wesentlich durch die Unternehmensgröße beeinflusst. Ein international agierendes Unternehmen der »Big Four« zahlt deutlich mehr als die meisten mittelständischen Betriebe.

Wirtschaftsprüfer verdienen in der Regel außerordentlich. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt bei einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft liegt bei 42.000 €. Nach erfolgreicher Prüfung zum Steuerberater und später zum Wirtschaftsprüfer lässt sich das Gehalt in den ersten drei bis fünf Berufsjahren schnell auf 75.000 € steigern.

Manager erhalten im Durchschnitt 150.000 €, und für Partner gibt es keine Obergrenze. Die Höhe des Gehalts wird auch wesentlich durch die Unternehmensgröße beeinflusst. Ein international agierendes Unternehmen der »Big Four« zahlt deutlich mehr als die meisten mittelständischen Betriebe.

Was erwartet man vom Wirtschaftsprüfer?

Die Wirtschaftsprüferordnung stellt neben dem Examen auch Anforderungen wie diese:

Die Wirtschaftsprüferordnung stellt neben dem Examen auch Anforderungen wie diese:

Formale Anforderungen

  • Den Abschluss einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung

  • Das Recht, öffentliche Ämter zu bekleiden

  • Geordnete Vermögensverhältnisse

  • Gesundheitliche Eignung

  • Berufspflichtkonformes Verhalten wie Unabhängigkeit, Unbefangenheit, Unparteilichkeit, Gewissenhaftigkeit, Eigenverantwortung und berufswürdiges Verhalten

Persönliche Eigenschaften

Lernbereitschaft: Wer sich für die Wirtschaftsprüfung entscheidet, muss ein hohes Maß an Lernbereitschaft sowohl in der Praxis als auch für die Theorie und die Berufsexamina mitbringen.

Kommunikationsfähigkeit: Um die Zeit des Mandanten nicht über Gebühr in Anspruch zu nehmen, müssen Anliegen präzise und klar formuliert werden.

Verkaufs- und Kundenorientierung: Wirtschaftsprüfer müssen kundenorientiert denken und mit einem gepflegten, sicheren und freundlichen Auftreten in der Lage sein, ihr Unternehmen zu repräsentieren. Sie hören gut zu und berücksichtigen bei ihrer Arbeitsweise die Wünsche ihrer Mandanten, sofern mit der Berufsordnung vereinbar. Je höher sie auf der Karriereleiter stehen, spätestens auf Partnerebene, desto mehr spielen Akquisitionstalent und Kontaktpflege eine Rolle für den nachhaltigen Ausbau der Mandantenbeziehungen.

Teamfähigkeit und Personalführung: Die Arbeit als Wirtschaftsprüfer erfolgt immer im Team. Prüfungsvorkommnisse werden in der Gruppe diskutiert und müssen konstruktiv gelöst werden. Als Manager und Partner kommt die Fähigkeit zur Personalführung und -auswahl hinzu.

Analytische Fähigkeiten: In der Wirtschaftsprüfung geht es darum, komplexe Unternehmensprozesse und Zusammenhänge zu erkennen und gleichzeitig Rückschlüsse auf das Prüfungsrisiko zu ziehen.

Selbstständigkeit und Sorgfalt: Wer auf Kosten seines Mandanten arbeitet, muss in der Lage sein, eine gestellte Aufgabe eigenständig und maximal sorgfältig zu lösen. Bereits in der Abschlussprüfung müssen sämtliche Prüfungsschritte einzeln vermerkt und alle eingeholten Prüfungsnachweise dokumentiert werden.

Mobilität, Flexibilität und Belastbarkeit: Häufige Reisen und kurzfristige Änderungen im Einsatzplan erfordern vom Wirtschaftsprüfer ein hohes Maß an Mobilität und Flexibilität. Angesichts von wöchentlichen Arbeitszeiten von bis zu 65 Stunden in der Prüfungssaison ist Belastbarkeit gefragt.

Lernbereitschaft: Wer sich für die Wirtschaftsprüfung entscheidet, muss ein hohes Maß an Lernbereitschaft sowohl in der Praxis als auch für die Theorie und die Berufsexamina mitbringen.

Kommunikationsfähigkeit: Um die Zeit des Mandanten nicht über Gebühr in Anspruch zu nehmen, müssen Anliegen präzise und klar formuliert werden.

Verkaufs- und Kundenorientierung: Wirtschaftsprüfer müssen kundenorientiert denken und mit einem gepflegten, sicheren und freundlichen Auftreten in der Lage sein, ihr Unternehmen zu repräsentieren. Sie hören gut zu und berücksichtigen bei ihrer Arbeitsweise die Wünsche ihrer Mandanten, sofern mit der Berufsordnung vereinbar. Je höher sie auf der Karriereleiter stehen, spätestens auf Partnerebene, desto mehr spielen Akquisitionstalent und Kontaktpflege eine Rolle für den nachhaltigen Ausbau der Mandantenbeziehungen.

Teamfähigkeit und Personalführung: Die Arbeit als Wirtschaftsprüfer erfolgt immer im Team. Prüfungsvorkommnisse werden in der Gruppe diskutiert und müssen konstruktiv gelöst werden. Als Manager und Partner kommt die Fähigkeit zur Personalführung und -auswahl hinzu.

Analytische Fähigkeiten: In der Wirtschaftsprüfung geht es darum, komplexe Unternehmensprozesse und Zusammenhänge zu erkennen und gleichzeitig Rückschlüsse auf das Prüfungsrisiko zu ziehen.

Selbstständigkeit und Sorgfalt: Wer auf Kosten seines Mandanten arbeitet, muss in der Lage sein, eine gestellte Aufgabe eigenständig und maximal sorgfältig zu lösen. Bereits in der Abschlussprüfung müssen sämtliche Prüfungsschritte einzeln vermerkt und alle eingeholten Prüfungsnachweise dokumentiert werden.

Mobilität, Flexibilität und Belastbarkeit: Häufige Reisen und kurzfristige Änderungen im Einsatzplan erfordern vom Wirtschaftsprüfer ein hohes Maß an Mobilität und Flexibilität. Angesichts von wöchentlichen Arbeitszeiten von bis zu 65 Stunden in der Prüfungssaison ist Belastbarkeit gefragt.

Chancen in der Wirtschaftsprüfung

Hochqualifizierte Wirtschaftsprüfer werden immer gesucht, unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung. Denn die Tätigkeit findet in einem Umfeld permanenter Veränderung statt, angetrieben durch zahlreiche Gesetzesneuerungen infolge von Regulatorik, z. B. die Umsetzung internationaler Rechnungslegungsvorschriften.

Hochqualifizierte Wirtschaftsprüfer werden immer gesucht, unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung. Denn die Tätigkeit findet in einem Umfeld permanenter Veränderung statt, angetrieben durch zahlreiche Gesetzesneuerungen infolge von Regulatorik, z. B. die Umsetzung internationaler Rechnungslegungsvorschriften.

Vertikale Karriere

Prüfer, die ihre Examina erfolgreich absolviert haben, erwarten folgende potenzielle Karriereschritte: Start als Steuerberater, Weiterbildung zum Wirtschaftsprüfer, Beförderung zum Manager, Ernennung zum Partner. Während Manager einer Gesellschaft ganze Prüfungen verantworten dürfen, testieren die Partner der Sozietät das Prüfungsergebnis und tragen Verantwortung für das Testat ihres Mandanten.

Prüfer, die ihre Examina erfolgreich absolviert haben, erwarten folgende potenzielle Karriereschritte: Start als Steuerberater, Weiterbildung zum Wirtschaftsprüfer, Beförderung zum Manager, Ernennung zum Partner. Während Manager einer Gesellschaft ganze Prüfungen verantworten dürfen, testieren die Partner der Sozietät das Prüfungsergebnis und tragen Verantwortung für das Testat ihres Mandanten.

Horizontale Karriere

Attraktive Karrieremöglichkeiten bietet auch die Spezialisierung auf bestimmte Branchen wie Banken oder Versicherungen.

Attraktive Karrieremöglichkeiten bietet auch die Spezialisierung auf bestimmte Branchen wie Banken oder Versicherungen.

Karriere in der Industrie

Als Wirtschaftsprüfer kommt man schnell in Kontakt zu den Führungspersönlichkeiten eines Unternehmens. In der freien Wirtschaft weiß man um die fundierte Ausbildung bei den WP-Gesellschaften. Das Expertenwissen von Wirtschaftsprüfern ist stark gefragt, was sich nicht zuletzt in Abwerbungsversuchen von Mitarbeitern der WP-Gesellschaften ausdrückt. Gerade bei einem Ausstieg aus der WP-Branche kann sich die Expertise als wertvoll erweisen, etwa in der Internen Revision oder im Rechnungswesen.

Wer ambitioniert ist und Führungstalent zeigt, kann es bis zum CFO schaffen oder in Konzernen gehobene Positionen als Leiter Finance oder Leiter Konzernkonsolidierung einnehmen.

Als Wirtschaftsprüfer kommt man schnell in Kontakt zu den Führungspersönlichkeiten eines Unternehmens. In der freien Wirtschaft weiß man um die fundierte Ausbildung bei den WP-Gesellschaften. Das Expertenwissen von Wirtschaftsprüfern ist stark gefragt, was sich nicht zuletzt in Abwerbungsversuchen von Mitarbeitern der WP-Gesellschaften ausdrückt. Gerade bei einem Ausstieg aus der WP-Branche kann sich die Expertise als wertvoll erweisen, etwa in der Internen Revision oder im Rechnungswesen.

Wer ambitioniert ist und Führungstalent zeigt, kann es bis zum CFO schaffen oder in Konzernen gehobene Positionen als Leiter Finance oder Leiter Konzernkonsolidierung einnehmen.

Ehret, Max
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