WEG-Buchhalter
WEG-Buchhalter in 5 Sekunden
Ausbildung
Kaufmännische Ausbildung zur/m Immobilienkauffrau/-mann oder Ausbildung zum/r Steuerfachgehilfen/in mit spezifischen Kenntnissen aus dem Bereich der Immobilienverwaltung
Einstiegsgehalt
45.000 € brutto p.a.
Spitzengehalt
65.000 € brutto p.a.
Aufstiegschancen
Durch unternehmensinterne Profilierung oder durch Wechsel in ein größeres Unternehmen
Was ist ein WEG-Buchhalter?
WEG-Buchhalter verantworten die korrekte Verbuchung von Mieten und Wohngeldern von Wohnungseigentümer-Objekten. Sie erfassen Ein- und Ausgangsrechnungen, z.B. von Handwerkern und anderen Dienstleistern, kontrollieren Wartungsverträge (und schlagen ggf. Verbesserungen oder Anbieterwechsel vor), erstellen Wohn- und Nebenkostenabrechnungen, pflegen die Stammdaten von Eigentümern und Mietern und kontrollieren die Einhaltung mietvertraglicher Sondervereinbarungen. Ihnen obliegt das Mahnwesen, sie führen die Korrespondenz mit Behörden und Verwaltungen und sind Ansprechpartner für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Sie wirken mit bei der Erstellung von Wirtschaftsplänen und Reports und führen Sonderauswertungen durch.
WEG-Buchhalter verantworten die korrekte Verbuchung von Mieten und Wohngeldern von Wohnungseigentümer-Objekten. Sie erfassen Ein- und Ausgangsrechnungen, z.B. von Handwerkern und anderen Dienstleistern, kontrollieren Wartungsverträge (und schlagen ggf. Verbesserungen oder Anbieterwechsel vor), erstellen Wohn- und Nebenkostenabrechnungen, pflegen die Stammdaten von Eigentümern und Mietern und kontrollieren die Einhaltung mietvertraglicher Sondervereinbarungen. Ihnen obliegt das Mahnwesen, sie führen die Korrespondenz mit Behörden und Verwaltungen und sind Ansprechpartner für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer. Sie wirken mit bei der Erstellung von Wirtschaftsplänen und Reports und führen Sonderauswertungen durch.
Wohnungseigentümer sind eine schwierige Klientel
Spätestens in den vorgeschriebenen WEG-Versammlungen wird deutlich, wie wichtig die Arbeit der WEG-Buchhalter ist. Dabei treffen viele, oft kritisch gestimmte Eigentümer auf »die Verwaltung« und deren Zahlenwerk. Korrektes, transparentes Datenmaterial und sauber begründete Vorschläge sind hier Voraussetzung für ein sicheres Auftreten des Repräsentanten der Verwaltung und damit auch für die Sicherung des Objekts bei der verwaltenden Gesellschaft.
Spätestens in den vorgeschriebenen WEG-Versammlungen wird deutlich, wie wichtig die Arbeit der WEG-Buchhalter ist. Dabei treffen viele, oft kritisch gestimmte Eigentümer auf »die Verwaltung« und deren Zahlenwerk. Korrektes, transparentes Datenmaterial und sauber begründete Vorschläge sind hier Voraussetzung für ein sicheres Auftreten des Repräsentanten der Verwaltung und damit auch für die Sicherung des Objekts bei der verwaltenden Gesellschaft.
Digitalisierung in der Wohnungswirtschaft
Die Wohnungswirtschaft hat schon früh damit begonnen, Vorgänge der Verwaltung zu automatisieren – einfach, weil sich die vielen standardisierten und sich wiederholenden Vorgänge bestens dafür eignen. Hier leistet ERP-Software hervorragende Arbeit und entlastet die WEG-Buchhalter weiter. Zwar ist die Einführung moderner Programme ein Schritt, der wegen der Kosten und der Komplexität wohlüberlegt und in der Praxis ausführlich getestet werden sollte. Es ist aber leicht vorstellbar, welche Erleichterungen es bringt, wenn beispielsweise Hausgeld, Nebenkosten, Handwerkerrechnungen und selbst Daten von Messdienstleistern digital in die WEG-Buchhaltung importiert, kontrolliert und nachverfolgt werden können.
WEG-Buchhalter werden dann zunehmend zu »Überwachern«, die nur eingreifen, wenn »ihr« System Fehler meldet. Dadurch wird sich das Berufsbild ändern – wie in fast allen Bereichen, in denen manuelle Arbeit erst automatisiert und dann digitalisiert wird.
Fachleute gehen davon aus, dass die noch zu erschließenden Potentiale der Digitalisierung in den Bereichen Markt- und Käuferanalyse deutlich höher sind als im Bereich der Buchhaltung.
Die Wohnungswirtschaft hat schon früh damit begonnen, Vorgänge der Verwaltung zu automatisieren – einfach, weil sich die vielen standardisierten und sich wiederholenden Vorgänge bestens dafür eignen. Hier leistet ERP-Software hervorragende Arbeit und entlastet die WEG-Buchhalter weiter. Zwar ist die Einführung moderner Programme ein Schritt, der wegen der Kosten und der Komplexität wohlüberlegt und in der Praxis ausführlich getestet werden sollte. Es ist aber leicht vorstellbar, welche Erleichterungen es bringt, wenn beispielsweise Hausgeld, Nebenkosten, Handwerkerrechnungen und selbst Daten von Messdienstleistern digital in die WEG-Buchhaltung importiert, kontrolliert und nachverfolgt werden können.
WEG-Buchhalter werden dann zunehmend zu »Überwachern«, die nur eingreifen, wenn »ihr« System Fehler meldet. Dadurch wird sich das Berufsbild ändern – wie in fast allen Bereichen, in denen manuelle Arbeit erst automatisiert und dann digitalisiert wird.
Fachleute gehen davon aus, dass die noch zu erschließenden Potentiale der Digitalisierung in den Bereichen Markt- und Käuferanalyse deutlich höher sind als im Bereich der Buchhaltung.
Was macht ein WEG-Buchhalter?
Überwachung der Zahlungsein- und -ausgänge (Erfassung, Kontierung von Wohngeldern und Mieten) sowie die laufende Verbuchung sämtlicher Geschäftsvorgänge
Erstellung der Wohngeld- und Betriebskostenabrechnungen für Eigentümer und Mieter
Erstellung von Jahresabrechnungen und Umsatzsteuerabrechnungen für Eigentümer
Durchführung des Mahnwesens
Pflege der Stammdaten von Eigentümern und Mietern (Einpflegen der Informationen aus Eigentums- und Mietverträgen – Namen, Adressen, Mietbeginn, Mietende, Befristungen, Art und Höhe der Mieterhöhungen, Kautionen, Kontodaten, Sondervereinbarungen etc.)
Pflege der Stammdaten von Handwerksbetrieben und Dienstleistern / Kontrolle von Wartungsverträgen
Mitarbeit bei der Erstellung der WEG-Wirtschaftspläne
Mitwirkung bei der Vorbereitung von WEG-Versammlungen
Ansprechpartner für Kunden bei allen Fragen zu Miet- und WEG-Buchhaltung
Ansprechpartner für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer
Korrespondenz mit Behörden und Dienstleistern
Wie wird man WEG-Buchhalter?
Kaufmännische Ausbildung, möglichst mit Abschluss zur/m Immobilienkauffrau/-mann, oder Ausbildung zur/m Steuerfachgehilfin/en mit spezifischen Kenntnissen aus dem Bereich der Immobilienverwaltung
Sichere Anwenderkenntnisse in der WEG-Buchhaltung, erworben durch Berufserfahrung oder Weiterbildung
Was verdient ein WEG-Buchhalter?
Was erwartet man vom WEG-Buchhalter?
Gute Kenntnisse der spezifischen Buchhaltungssoftware
Sicherer Umgang mit MS-Office, insbesondere Excel
Erfahrung mit gängigen Immobilienverwaltungsprogrammen und/oder mit wohnungswirtschaftlicher ERP-Software
Ausgeprägte Zahlen- und IT-Affinität
Team- und Kommunikationsfähigkeit
Aufstiegschancen als WEG-Buchhalter
WEG-Buchhalter wachsen durch Erfahrung und den Wunsch, »weiterzukommen«. Sie können sich durch sorgfältige Arbeit und Vorschläge zur Verbesserung von Abläufen profilieren.
Aufstiegschancen hängen darüber hinaus weitgehend von dem Unternehmen ab, in dem sie tätig sind – gegebenenfalls können Chancen auch durch einen Abteilungs- oder Arbeitgeberwechsel gefunden werden.
WEG-Buchhalter wachsen durch Erfahrung und den Wunsch, »weiterzukommen«. Sie können sich durch sorgfältige Arbeit und Vorschläge zur Verbesserung von Abläufen profilieren.
Aufstiegschancen hängen darüber hinaus weitgehend von dem Unternehmen ab, in dem sie tätig sind – gegebenenfalls können Chancen auch durch einen Abteilungs- oder Arbeitgeberwechsel gefunden werden.



