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Seit 25 Jahren bringen wir Treasurer in neue Jobs. Als Personalberatung mit Fokus auf Finance und Controlling kennen wir die Anforderungen von Treasurern und Kundenunternehmen. Wir sorgen dafür, dass es zwischen ihnen passt. Und dafür, dass sich Kandidaten auf ihren neuen Job freuen. Sie möchten wissen, wie wir Sie dabei unterstützen, einen Job als Treasurer zu finden? Hier erfahren Sie es.

Treasury ist nicht wie Jura oder Buchhaltung: Es gibt keine Ausbildung und kein Studium, das die Absolventen speziell auf eine Position in diesem Unternehmensbereich vorbereitet. Vielmehr wächst man in diese Aufgaben hinein oder kann sich später durch spezielle Kurse fachlich weiterbilden.

Auch wenn Treasury nicht auf Anhieb jedem ein Begriff ist und vielen daher als Tätigkeitsbereich meist nicht als erstes in den Sinn kommt, ist es ein umfangreiches und spannendes Arbeitsgebiet, in dem man das Unternehmen und sein Geschäft sehr gut kennenlernt. Denn ein Treasurer ist wie eine Spinne im Spinngewebe: Er arbeitet mit fast allen Abteilungen des Unternehmens zusammen — Buchhaltung, Rechnungswesen, Debitoren, Kreditoren, Einkauf, Verkauf, Steuer (Dividende, Transfer Pricing), IT. Deshalb ist Vernetzung, vor allem für das Liquiditäts- und Fremdwährungsmanagement, enorm wichtig.

Je größer und internationaler ein Unternehmen ist, desto schwieriger ist es, dessen Finanzbeziehungen zu überblicken sowie die Liquidität sicherzustellen. Denn in der Regel sind dann verschiedene Banken, eine Vielzahl an Konten und häufig auch unterschiedliche Währungen im Spiel. Hier bedarf es dann eines Experten, der die Bank- und Finanzierungsgeschäfte steuert.

Seit 25 Jahren bringen wir Treasurer in neue Jobs. Als Personalberatung mit Fokus auf Finance und Controlling kennen wir die Anforderungen von Treasurern und Kundenunternehmen. Wir sorgen dafür, dass es zwischen ihnen passt. Und dafür, dass sich Kandidaten auf ihren neuen Job freuen. Sie möchten wissen, wie wir Sie dabei unterstützen, einen Job als Treasurer zu finden? Hier erfahren Sie es.

Treasury ist nicht wie Jura oder Buchhaltung: Es gibt keine Ausbildung und kein Studium, das die Absolventen speziell auf eine Position in diesem Unternehmensbereich vorbereitet. Vielmehr wächst man in diese Aufgaben hinein oder kann sich später durch spezielle Kurse fachlich weiterbilden.

Auch wenn Treasury nicht auf Anhieb jedem ein Begriff ist und vielen daher als Tätigkeitsbereich meist nicht als erstes in den Sinn kommt, ist es ein umfangreiches und spannendes Arbeitsgebiet, in dem man das Unternehmen und sein Geschäft sehr gut kennenlernt. Denn ein Treasurer ist wie eine Spinne im Spinngewebe: Er arbeitet mit fast allen Abteilungen des Unternehmens zusammen — Buchhaltung, Rechnungswesen, Debitoren, Kreditoren, Einkauf, Verkauf, Steuer (Dividende, Transfer Pricing), IT. Deshalb ist Vernetzung, vor allem für das Liquiditäts- und Fremdwährungsmanagement, enorm wichtig.

Je größer und internationaler ein Unternehmen ist, desto schwieriger ist es, dessen Finanzbeziehungen zu überblicken sowie die Liquidität sicherzustellen. Denn in der Regel sind dann verschiedene Banken, eine Vielzahl an Konten und häufig auch unterschiedliche Währungen im Spiel. Hier bedarf es dann eines Experten, der die Bank- und Finanzierungsgeschäfte steuert.

  • Abgeschlossene Ausbildung oder abgeschlossenes Studium in Wirtschaftswissenschaften, Finanz- und Rechnungswesen, Bankwesen o.Ä.

  • 55.000 € brutto p.a.

  • 120.000 € brutto p.a.

  • Leiter Treasury, Leiter Finanzen

Es gilt die Faustregel: Ist ein Unternehmen in verschiedenen Ländern aktiv oder erzielt es einen Umsatz in dreistelliger Millionenhöhe, braucht es einen Treasury-Experten. Bei national tätigen Unternehmen sind Treasury-Verantwortliche eher die Ausnahme — außer bei Immobilienhändlern, da diese mit sehr viel Kapital agieren, oder bei stark wachsenden Unternehmen. In kleineren Unternehmen hingegen ist die Treasury-Funktion häufig in der Buchhaltung angesiedelt, da sie dann meistens die Tagesdeposition und Zahlungsverkehr umfasst.

Ein Treasurer muss sicherstellen, dass der Kapitalbedarf des Unternehmens jederzeit gedeckt ist und es alle seine Rechnungen pünktlich und vollständig begleichen kann. Darüber hinaus ist es seine Aufgabe, Risiken zu erkennen und zu minimieren, die in Zins- oder Währungsfragen oder im Zusammenhang mit Konten und Verfügungsberechtigungen entstehen können. Gerade hier gibt es dabei enorm viele Punkte, an denen der Treasurer eigenverantwortlich die Entwicklung (er)kennen, einschätzen und gegebenenfalls reagieren muss. Einige Beispiele:

Es gilt die Faustregel: Ist ein Unternehmen in verschiedenen Ländern aktiv oder erzielt es einen Umsatz in dreistelliger Millionenhöhe, braucht es einen Treasury-Experten. Bei national tätigen Unternehmen sind Treasury-Verantwortliche eher die Ausnahme — außer bei Immobilienhändlern, da diese mit sehr viel Kapital agieren, oder bei stark wachsenden Unternehmen. In kleineren Unternehmen hingegen ist die Treasury-Funktion häufig in der Buchhaltung angesiedelt, da sie dann meistens die Tagesdeposition und Zahlungsverkehr umfasst.

Ein Treasurer muss sicherstellen, dass der Kapitalbedarf des Unternehmens jederzeit gedeckt ist und es alle seine Rechnungen pünktlich und vollständig begleichen kann. Darüber hinaus ist es seine Aufgabe, Risiken zu erkennen und zu minimieren, die in Zins- oder Währungsfragen oder im Zusammenhang mit Konten und Verfügungsberechtigungen entstehen können. Gerade hier gibt es dabei enorm viele Punkte, an denen der Treasurer eigenverantwortlich die Entwicklung (er)kennen, einschätzen und gegebenenfalls reagieren muss. Einige Beispiele:

  • Europa: Rund 20 unterschiedliche Währungen wurden durch den Euro ersetzt. Während zunächst alles stabil aussah, geriet diese Stabilität mir der Finanzkrise (und z.B. der Krise in Griechenland) ins Wanken. Wenn ein Unternehmen (eine) Niederlassung(en) dort hat, ist es Aufgabe des Treasurers zu beurteilen, was man mit dem Kapital auf den regionalen Konten passiert. Wie hoch ist das Risiko? Auch der Brexit betrifft das Treasury. Wenn er vollzogen ist, gehört Großbritannien nicht mehr zur EU und es gilt die Frage: Hat unser Unternehmen dort Konten? Und wenn ja: Belassen wir das Kapital dort oder transferieren wir es lieber nach Europa?

  • Negativzinsen in Europa: Da die Zinsen in Europa inzwischen im Negativbereich angekommen sind, kann es Sinn machen, den Cash Pool zum Beispiel auf Dollar umzusetzen, da dieser einen positiven Zins hat.

  • Konten: Vor allem große Unternehmen (und hier vor allem bei vielen Übernahmen bzw. Fusionen) verfügen häufig über einige Konten, die nicht mehr benutzt werden und geschlossen werden können (Kostenersparnis, Risiko). In manchen Fällen liegt auf den Konten sogar noch Geld, das nicht in der Buchhaltung erfasst ist, oder es gibt Unterschriftsbevollmächtigte, die gar nicht mehr im Unternehmen arbeiten (Risikominimierung).

  • Digitalisierung: Durch die zunehmende Digitalisierung sämtlicher Prozesse arbeiten Unternehmen mit immer mehr Systemen und interagieren mit immer mehr Banken. In diesem Zusammenhang gilt es, Sicherheitslücken und Berechtigungsfragen zu klären und zu prüfen: Wer hat auf welche Konten Zugriff (Electronic Banking)? Wer darf welche Dateien einsehen oder bereiten?

Welche Aufgaben ein Unternehmen genau im Bereich des Treasury ansiedelt, ist ebenso unterschiedlich wie der Grad der Gestaltungsmöglichkeit bzw. eigenverantwortlichen Entscheidungsgewalt. In allen Fällen trägt der Treasurer aber eine hohe Verantwortung, weshalb seine Bedeutung innerhalb der Unternehmen immer größer wird.

Welche Aufgaben ein Unternehmen genau im Bereich des Treasury ansiedelt, ist ebenso unterschiedlich wie der Grad der Gestaltungsmöglichkeit bzw. eigenverantwortlichen Entscheidungsgewalt. In allen Fällen trägt der Treasurer aber eine hohe Verantwortung, weshalb seine Bedeutung innerhalb der Unternehmen immer größer wird.

  • Umsetzung der Treasury-Strategie des Unternehmens (Cash Management, Bankgeschäfte, Finanzierungen, Cash-Pooling, Cashflow-Analysen, Zins- und Währungsmanagement)

  • Steuerung, Planung und Monitoring der Liquidität

  • Konzernweiter interner Ansprechpartner für das Cash- und Liquiditätsmanagement

  • Verantwortlich für die Monats-, Quartals- und Jahresabschlüsse des Sachgebiets Treasury

  • Eigenverantwortliche Durchführung und Überwachung des Zahlungsverkehrs

  • Ggf. Betreuung von Intercompany-Finanzbeziehungen

  • Organisatorische Gestaltungen (Bankverbindungen, Kontokonzentration, Bankenclearing, Electronic Banking)

  • Akkreditivgeschäft, Bürgschaften

  • Eigenverantwortliche Leitung und Durchführung der Treasury-IT-Projekte

Für Berufseinsteiger ist es nach dem Studium kaum möglich, direkt als Treasurer zu arbeiten. Vielmehr bekleiden eine solche Position eher Personen, die bereits über einige Jahre Berufserfahrung verfügen. Diese muss jedoch nicht zwingend im Treasury-Umfeld erfolgt sein. Quereinsteiger aus einem anderen Finanzbereich oder dem Beratungsumfeld sind ebenfalls häufig gefragte Bewerber für die Position als Treasurer.

Wer als Treasurer arbeiten will, sollte ein hohes Interesse und ein solides Basiswissen im Bereich Wirtschaft und Finanzen sowie vor allem bestimmte Soft Skills und persönliche Eigenschaften mitbringen. Darüber hinaus sind in der Regel folgende Fähigkeiten erforderlich:

Für Berufseinsteiger ist es nach dem Studium kaum möglich, direkt als Treasurer zu arbeiten. Vielmehr bekleiden eine solche Position eher Personen, die bereits über einige Jahre Berufserfahrung verfügen. Diese muss jedoch nicht zwingend im Treasury-Umfeld erfolgt sein. Quereinsteiger aus einem anderen Finanzbereich oder dem Beratungsumfeld sind ebenfalls häufig gefragte Bewerber für die Position als Treasurer.

Wer als Treasurer arbeiten will, sollte ein hohes Interesse und ein solides Basiswissen im Bereich Wirtschaft und Finanzen sowie vor allem bestimmte Soft Skills und persönliche Eigenschaften mitbringen. Darüber hinaus sind in der Regel folgende Fähigkeiten erforderlich:

  • Abgeschlossene Ausbildung oder abgeschlossenes Studium in Wirtschaftswissenschaften, Finanz- und Rechnungswesen, Bankwesen o.Ä.

  • Einige Jahre einschlägige Berufserfahrung

  • Sichere Kenntnisse in MS Office

  • Sehr gute bis verhandlungssichere Deutsch- und Englischkenntnisse

Das Brutto-Jahresgehalt eines Treasurers bewegt sich zwischen 55.000 und 120.000 €. Wieviel ein Treasurer konkret verdient, hängt — wie immer — maßgeblich davon ab, welche Aufgaben er genau übernimmt. Und das kann je nach Unternehmen sehr unterschiedlich gestaltet sein: Grundsätzlich ist der Treasurer für den Bereich Cash- und Liquiditätsmanagement sowie Finanzierungen verantwortlich. Allerdings können auch verwandte Themen wie steuerliche Aspekte, organisatorische Bereiche, IT-Projekte oder Ähnliches je nach Unternehmensstruktur zur Verantwortung eines Treasurers gehören — oder eben nicht.

Wesentliche Faktoren, das eigene Gehalt zu beeinflussen, sind die Eigeninitiative und die Spezialisierung: Wer proaktiv Risiken erkennt und vermeidet, wird seine Verhandlungsposition in Gehaltsverhandlungen sicherlich verbessern. Darüber hinaus steigt die Bedeutung digitaler Technologien und Programme im Bereich Treasury stetig. Das bietet Mitarbeitern beispielsweise die Möglichkeit, sich hier zu spezialisieren und somit den eigenen Aufgabenbereich und die Rolle im Unternehmen auszuweiten.

Das Brutto-Jahresgehalt eines Treasurers bewegt sich zwischen 55.000 und 120.000 €. Wieviel ein Treasurer konkret verdient, hängt — wie immer — maßgeblich davon ab, welche Aufgaben er genau übernimmt. Und das kann je nach Unternehmen sehr unterschiedlich gestaltet sein: Grundsätzlich ist der Treasurer für den Bereich Cash- und Liquiditätsmanagement sowie Finanzierungen verantwortlich. Allerdings können auch verwandte Themen wie steuerliche Aspekte, organisatorische Bereiche, IT-Projekte oder Ähnliches je nach Unternehmensstruktur zur Verantwortung eines Treasurers gehören — oder eben nicht.

Wesentliche Faktoren, das eigene Gehalt zu beeinflussen, sind die Eigeninitiative und die Spezialisierung: Wer proaktiv Risiken erkennt und vermeidet, wird seine Verhandlungsposition in Gehaltsverhandlungen sicherlich verbessern. Darüber hinaus steigt die Bedeutung digitaler Technologien und Programme im Bereich Treasury stetig. Das bietet Mitarbeitern beispielsweise die Möglichkeit, sich hier zu spezialisieren und somit den eigenen Aufgabenbereich und die Rolle im Unternehmen auszuweiten.

Treasurer sind offene und kommunikative Persönlichkeiten, die an vielen Themen interessiert sind und sich gerne stetig weiterbilden bzw. aktuelle Entwicklungen in gewissen Themenbereichen verfolgen. Sie sind Tüftler — also Menschen, die so lange über ein Problem nachdenken, bis sie eine vernünftige Lösung dafür erarbeitet haben. Denn darum geht es häufig im Bereich Treasury: Es gibt ein bekanntes oder unbekanntes Problem, das es zunächst zu erkennen und anschließend zu lösen gilt.

Dabei muss der Treasurer durchaus kreativ werden und verschiedene Aspekte in seine Lösungsstrategie einbauen. Viel Zeit bleibt dafür jedoch meistens nicht: Die Lösung muss in der Regel schnell verfügbar sein, da sich das Problem meistens direkt auf das Geschäft (meistens den Verkauf) auswirkt.

Folgende Eigenschaften sollten Bewerber darüber hinaus mitbringen, um die Anforderungen an den Arbeitsalltag eines Treasurers bewältigen zu können:

Treasurer sind offene und kommunikative Persönlichkeiten, die an vielen Themen interessiert sind und sich gerne stetig weiterbilden bzw. aktuelle Entwicklungen in gewissen Themenbereichen verfolgen. Sie sind Tüftler — also Menschen, die so lange über ein Problem nachdenken, bis sie eine vernünftige Lösung dafür erarbeitet haben. Denn darum geht es häufig im Bereich Treasury: Es gibt ein bekanntes oder unbekanntes Problem, das es zunächst zu erkennen und anschließend zu lösen gilt.

Dabei muss der Treasurer durchaus kreativ werden und verschiedene Aspekte in seine Lösungsstrategie einbauen. Viel Zeit bleibt dafür jedoch meistens nicht: Die Lösung muss in der Regel schnell verfügbar sein, da sich das Problem meistens direkt auf das Geschäft (meistens den Verkauf) auswirkt.

Folgende Eigenschaften sollten Bewerber darüber hinaus mitbringen, um die Anforderungen an den Arbeitsalltag eines Treasurers bewältigen zu können:

  • Analytisches Talent und Verständnis

  • Selbstständige, strukturierte und präzise Arbeitsweise

  • Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke

  • Flexibilität und Belastbarkeit

  • Technisches Grundverständnis und Interesse

Als Treasurer ist der Weg nach ganz oben — also in den Vorstand oder die Geschäftsführung eines Unternehmens eher die Ausnahme. Vielmehr werden gute Treasurer zum Leiter Treasury eines großen internationalen Konzerns aufsteigen und ein Team von Treasury-Spezialisten führen. Auch eine Entwicklung zum Leiter Finanzen ist je nach Unternehmenskultur und -struktur denkbar.

Da der Treasurer sehr zentral im Unternehmen angesiedelt ist und mit vielen Abteilungen und Themen in Berührung kommt, sind auch Seitenschritte in andere Finanzbereiche möglich. Vor allem interessant ist die vermutlich qualitative Veränderung des Treasury-Bereichs: Es ist davon auszugehen, dass das Treasury noch stärker in den Mittelpunkt der Unternehmen rückt und perspektivisch noch mehr Aufgabenfelder abdeckt. Dadurch wächst die Bedeutung der Position im Konzern und somit auch die gehaltliche Perspektive.

Der Stellenmarkt im Bereich Treasury wird sich im Vergleich zu heute vermutlich nicht nennenswert ändern: Gute Fachkräfte sind rar gesät und entsprechend gefragt und werden es auch bleiben. Allerdings werden zukünftig vermutlich nicht mehr Treasurer am Markt benötigt, da dieser Bereich — im Gegensatz zu Abteilungen wie Buchhaltung oder Rechnungswesen — nicht adäquat zum Unternehmen wächst.

Als Treasurer ist der Weg nach ganz oben — also in den Vorstand oder die Geschäftsführung eines Unternehmens eher die Ausnahme. Vielmehr werden gute Treasurer zum Leiter Treasury eines großen internationalen Konzerns aufsteigen und ein Team von Treasury-Spezialisten führen. Auch eine Entwicklung zum Leiter Finanzen ist je nach Unternehmenskultur und -struktur denkbar.

Da der Treasurer sehr zentral im Unternehmen angesiedelt ist und mit vielen Abteilungen und Themen in Berührung kommt, sind auch Seitenschritte in andere Finanzbereiche möglich. Vor allem interessant ist die vermutlich qualitative Veränderung des Treasury-Bereichs: Es ist davon auszugehen, dass das Treasury noch stärker in den Mittelpunkt der Unternehmen rückt und perspektivisch noch mehr Aufgabenfelder abdeckt. Dadurch wächst die Bedeutung der Position im Konzern und somit auch die gehaltliche Perspektive.

Der Stellenmarkt im Bereich Treasury wird sich im Vergleich zu heute vermutlich nicht nennenswert ändern: Gute Fachkräfte sind rar gesät und entsprechend gefragt und werden es auch bleiben. Allerdings werden zukünftig vermutlich nicht mehr Treasurer am Markt benötigt, da dieser Bereich — im Gegensatz zu Abteilungen wie Buchhaltung oder Rechnungswesen — nicht adäquat zum Unternehmen wächst.

Ehret, Max
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