Mietenbuchhalter Mietenbuchhalter

Mietenbuchhalter

Was ist ein Mietenbuchhalter?

Mietenbuchhalter sind für die Verwaltung der für Immobilien anfallenden Geschäftsvorfälle verantwortlich – dazu zählen die Buchung von Mieteingängen, Kautionszahlungen, Buchung und Zahlung von Rechnungen von Dienstleistern, Handwerkern, Steuern etc. Diese müssen chronologisch aufgezeichnet und auf den entsprechenden Sach-, Kreditoren- und Mietunterkonten verbucht werden. Bei der Bearbeitung der unterschiedlichen Geschäftsvorfälle sind vielfältige Rechnungslegungsvorschriften zu prüfen und zu beachten.

Mietenbuchhalter sind für die Verwaltung der für Immobilien anfallenden Geschäftsvorfälle verantwortlich – dazu zählen die Buchung von Mieteingängen, Kautionszahlungen, Buchung und Zahlung von Rechnungen von Dienstleistern, Handwerkern, Steuern etc. Diese müssen chronologisch aufgezeichnet und auf den entsprechenden Sach-, Kreditoren- und Mietunterkonten verbucht werden. Bei der Bearbeitung der unterschiedlichen Geschäftsvorfälle sind vielfältige Rechnungslegungsvorschriften zu prüfen und zu beachten.

Mietenbuchhalter in 5 Sekunden

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    Ausbildung

    Abgeschlossene Ausbildung Immobilienkaufmann (früher: Kaufmann der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft) oder kaufmännische Ausbildung mit Spezialisierung im Bereich der Immobilienwirtschaft

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    Einstiegsgehalt

    45.000 € brutto p.a.

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    Spitzengehalt

    65.000 € brutto p.a.

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    Aufstiegschancen

    Finanzbuchhalter, Bilanzbuchhalter

Vor allem die Erstellung und Verbuchung von Nebenkostenabrechnungen müssen stets nach der aktuellen Gesetzeslage und Rechtsprechung durchgeführt werden. Weitere typische Aufgaben des Mietenbuchhalters sind beispielsweise das Forderungsmanagement bzw. des Mahnwesens sowie das Erstellen einer monatlichen, quartalsweisen oder jährlichen Verwaltungs- und Objektabrechnung mit einer Einnahmen-Überschussrechnung oder Bilanz.

Zum Aufgabenspektrum gehört außerdem die Liquiditätsüberwachung der Objekte sowie die Vorbereitung der Monats-, Quartals- und Jahresabschlüsse für die Finanzbuchhaltung oder den Steuerberater. Des Weiteren bereitet ein Mietenbuchhalter die Umsatzsteuer-Voranmeldung vor.

Die Mietenbuchhaltung hat unter anderem das Ziel, die finanzielle Lage beziehungsweise den Gewinn einzelner oder mehrerer Immobilien darzustellen und zu ermitteln. Je kleiner das Unternehmen ist, desto größer ist meistens das Aufgabenspektrum des Mietenbuchhalters.

Vor allem die Erstellung und Verbuchung von Nebenkostenabrechnungen müssen stets nach der aktuellen Gesetzeslage und Rechtsprechung durchgeführt werden. Weitere typische Aufgaben des Mietenbuchhalters sind beispielsweise das Forderungsmanagement bzw. des Mahnwesens sowie das Erstellen einer monatlichen, quartalsweisen oder jährlichen Verwaltungs- und Objektabrechnung mit einer Einnahmen-Überschussrechnung oder Bilanz.

Zum Aufgabenspektrum gehört außerdem die Liquiditätsüberwachung der Objekte sowie die Vorbereitung der Monats-, Quartals- und Jahresabschlüsse für die Finanzbuchhaltung oder den Steuerberater. Des Weiteren bereitet ein Mietenbuchhalter die Umsatzsteuer-Voranmeldung vor.

Die Mietenbuchhaltung hat unter anderem das Ziel, die finanzielle Lage beziehungsweise den Gewinn einzelner oder mehrerer Immobilien darzustellen und zu ermitteln. Je kleiner das Unternehmen ist, desto größer ist meistens das Aufgabenspektrum des Mietenbuchhalters.

Was macht ein Mietenbuchhalter?

Was macht ein Mietenbuchhalter?

  • Buchung sämtlicher Geschäftsvorfälle

  • Überprüfung eingehender Rechnungen nach gesetzlichen Vorgaben

  • Pflege der Kreditorenstammdaten und Überwachung der Kreditorenkonten

  • Verbuchungen von Mieten und Kosten

  • Kontrolle der Eingänge von Kautionen und deren Auszahlung

  • Abwicklung des Zahlungsverkehrs (SEPA-Lastschriften)

  • Erstellung von Nebenkostenabrechnungen nach der aktuellen Rechtsprechung

  • Erstellen von Verwaltungs- und Objektabrechnungen und Sonderauswertungen

  • Vorbereitung von Monats-, Quartals- und Jahresabschlüssen für die Finanzbuchhaltung/Steuerberatung

  • Forderungsmanagement (Fälligkeitsüberprüfung und Mahnwesen)

  • Ansprechpartner für Mieter und Eigentümer

  • Terminüberwachung der vertraglich festgelegten Zahlungen, z. B. beim Vollzug von Bauaufträgen

  • Führung der Bankkonten und Schnittstelle zu den Banken

  • Schnittstelle zu Immobilienverwaltungen und deren Fachabteilungen

  • Liquiditätsüberwachung und -planung

  • Vorbereitung der Umsatzsteuer-Voranmeldung und Zahlung der Grundsteuer

Je nach Größe des Immobilienunternehmens kann die Bandbreite der dargestellten Aufgaben variieren, d. h. sie können auch nur teilweise wahrgenommen werden.

Je nach Größe des Immobilienunternehmens kann die Bandbreite der dargestellten Aufgaben variieren, d. h. sie können auch nur teilweise wahrgenommen werden.

Wie wird man Mietenbuchhalter?

Wie wird man Mietenbuchhalter?

  • Abgeschlossene Ausbildung Immobilienkaufmann (früher: Kaufmann der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft) oder kaufmännische Ausbildung mit Spezialisierung im Bereich der Immobilienwirtschaft

  • Kenntnisse im Miet- und Wohnrecht

  • Gute Kenntnisse einschlägiger wohnungswirtschaftlicher Buchungssoftware (z. B. Domus 1000/4000, GFAD-HausSoft, SAP-Wodis bei größeren Unternehmen)

  • Grundkenntnisse der Finanzbuchhaltungs-Software (Datev, Agenda)

  • Gute MS-Office-Kenntnisse, insbesondere Excel

  • Ggf. gute Englischkenntnisse

Was verdient ein Mietenbuchhalter?

Je nach Berufserfahrung können Mietenbuchhalter mit einem Jahresgehalt ab ca. 45.000 bis 65.000 € rechnen. In Ballungszentren liegt das Lohnniveau eher im oberen Bereich der Bandbreite.

Je nach Berufserfahrung können Mietenbuchhalter mit einem Jahresgehalt ab ca. 45.000 bis 65.000 € rechnen. In Ballungszentren liegt das Lohnniveau eher im oberen Bereich der Bandbreite.

Was erwartet man vom Mietenbuchhalter?

Loyalität, Verantwortungsbewusstsein und Vertrauen aufgrund der Sensibilität der Zahlen sind absolute Voraussetzungen. Außerdem sollten hohe Zahlenaffinität und Sorgfalt sowie Kenntnisse in der systematischen Erfassung und der strukturierten Verarbeitung von Zahlen vorhanden sein. Ein Mietenbuchhalter sollte in der Lage sein, Zahlen zu interpretieren und vorausschauend zu planen.

Aufgrund der Schnittstellenfunktion zu Mietern, Eigentümern, Verwaltungen sowie Banken sind eine hohe soziale Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit erforderliche persönliche Eigenschaften. Ein hohes Maß an Organisationsfähigkeit rundet das Profil ab.

Loyalität, Verantwortungsbewusstsein und Vertrauen aufgrund der Sensibilität der Zahlen sind absolute Voraussetzungen. Außerdem sollten hohe Zahlenaffinität und Sorgfalt sowie Kenntnisse in der systematischen Erfassung und der strukturierten Verarbeitung von Zahlen vorhanden sein. Ein Mietenbuchhalter sollte in der Lage sein, Zahlen zu interpretieren und vorausschauend zu planen.

Aufgrund der Schnittstellenfunktion zu Mietern, Eigentümern, Verwaltungen sowie Banken sind eine hohe soziale Kompetenz und Kommunikationsfähigkeit erforderliche persönliche Eigenschaften. Ein hohes Maß an Organisationsfähigkeit rundet das Profil ab.

Aufstiegschancen als Mietenbuchhalter

Karrieremöglichkeiten bieten sich beispielsweise durch eine Weiterbildung zum Immobilien(fach)wirt an, die ihn dazu befähigt, Personalführung zu übernehmen, oder durch eine Fortbildung zum Finanzbuchhalter. Darüber hinaus kann durch eine Weiterbildung der Abschluss des IHK-geprüften Bilanzbuchhalters erlangt werden. Berufsbegleitende betriebswirtschaftlichen Studiengänge eröffnen zudem Karrierechancen im Controlling.

Karrieremöglichkeiten bieten sich beispielsweise durch eine Weiterbildung zum Immobilien(fach)wirt an, die ihn dazu befähigt, Personalführung zu übernehmen, oder durch eine Fortbildung zum Finanzbuchhalter. Darüber hinaus kann durch eine Weiterbildung der Abschluss des IHK-geprüften Bilanzbuchhalters erlangt werden. Berufsbegleitende betriebswirtschaftlichen Studiengänge eröffnen zudem Karrierechancen im Controlling.

Ehret, Max
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