Manager Financial Reporting Manager Financial Reporting

Manager Financial Reporting

Was ist ein Manager Financial Reporting?

Manager Financial Reporting sind zuständig und verantwortlich für die Korrektheit der gesamten externen und internen Finanz-Berichterstattung eines Unternehmens. In dieser Funktion überwachen und überprüfen sie die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften bei der Erstellung von Zwischen- und Abschlussberichten. Sie reporten in der Regel direkt an den CFO oder CEO und sind deren Ansprechpartner in allen Fragen des Finanz-Berichtswesens.

Manager Financial Reporting sind zuständig und verantwortlich für die Korrektheit der gesamten externen und internen Finanz-Berichterstattung eines Unternehmens. In dieser Funktion überwachen und überprüfen sie die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften bei der Erstellung von Zwischen- und Abschlussberichten. Sie reporten in der Regel direkt an den CFO oder CEO und sind deren Ansprechpartner in allen Fragen des Finanz-Berichtswesens.

Manager Financial Reporting in 5 Sekunden

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    Ausbildung

    Wirtschaftswissenschaftliches Studium mit Schwerpunkt Rechnungswesen, Bilanzierung, Controlling, mehrjährige relevante Berufserfahrung in (internationalen) Konzernen oder Beratungsunternehmen

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    Einstiegsgehalt

    55.000 € brutto p.a.

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    Spitzengehalt

    95.000 € brutto p.a.

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    Aufstiegschancen

    CFO

Standardisierung schafft Vergleichbarkeit

Je größer und komplexer Unternehmen und Konzerne sind, desto schwieriger wird es, das Finanz-Reporting für Dritte verständlich und nachvollziehbar zu machen. Gesetzgeber und Behörden erhalten schon lange »Zahlenwerke«, die, zumindest national, nach einheitlichen Standards erhoben werden, weil sie nur so steuerliche Einordnungen korrekt und gerecht vornehmen können. Aber sowohl die Unternehmensführung als auch Banken, Investoren, andere Stakeholder und die Öffentlichkeit wünschen bzw. verlangen, dass z. B. die Entwicklung unterschiedlicher Konzerntöchter oder der Vergleich mit anderen Unternehmen möglich ist, ohne befürchten zu müssen, dass Unterschiede in der Datenerhebung zu Verfälschungen bei der Dateninterpretation führen.

Je größer und komplexer Unternehmen und Konzerne sind, desto schwieriger wird es, das Finanz-Reporting für Dritte verständlich und nachvollziehbar zu machen. Gesetzgeber und Behörden erhalten schon lange »Zahlenwerke«, die, zumindest national, nach einheitlichen Standards erhoben werden, weil sie nur so steuerliche Einordnungen korrekt und gerecht vornehmen können. Aber sowohl die Unternehmensführung als auch Banken, Investoren, andere Stakeholder und die Öffentlichkeit wünschen bzw. verlangen, dass z. B. die Entwicklung unterschiedlicher Konzerntöchter oder der Vergleich mit anderen Unternehmen möglich ist, ohne befürchten zu müssen, dass Unterschiede in der Datenerhebung zu Verfälschungen bei der Dateninterpretation führen.

Sicherheit durch kontrolliertes Reporting

Die International Financial Reporting Standards (IFSR) und die Generally Accepted Accounting Principles (GAAP) sind die bekanntesten und international akzeptierten Rechnungslegungsstandards. Sie dienen der Vereinheitlichung des Finanz-Reportings und bilden das Fundament für die Vergleichbarkeit von Unternehmensdaten und somit für eine allgemeingültige Interpretation der Finanzsituation verschiedener Unternehmen.

Das trifft, zumindest weitgehend, für die externe Berichterstattung zu, auch wenn es noch immer viele länderspezifische Unterschiede gibt, die zu berücksichtigen sind. Wesentlich schwieriger ist die Situation, wenn eine Unternehmensführung mit unterschiedlichen Systemen der Rechnungslegung innerhalb des eigenen Konzerns »zurechtkommen« muss.

Einer Befragung der Unternehmensberatung EY zufolge haben sich 2017 sechshundert von tausend befragten CEOs nicht nur über eine wachsende Zahl von Finanzberichten beklagt – 71% waren auch der Meinung, dass die Effektivität unter der zunehmenden Komplexität der Berichterstattung leidet.

Gerade Unternehmen, die durch Zukäufe gewachsen sind, müssen sich oft mit den unterschiedlichsten Rechnungslegungssystemen arrangieren und deren Daten in ein einheitliches System übertragen, was trotz großer Fortschritte in der automatisierten Verarbeitung naturgemäß mehr Fehlerquellen birgt als ein von vornherein standardisiertes System, das für alle Tochtergesellschaften identische Regeln der Datenerfassung und des Reportings vorschreibt.

Diese Standardisierung herzustellen, gehört zu den Kernaufgaben eines Managers Financial Reporting und seines Teams. Zwar entheben ihn auch einheitlich erhobene Daten nicht von der Pflicht, die Daten zu prüfen. Sie erleichtern seine Aufgabe jedoch erheblich und können, auch wenn sie oftmals zunächst hohe Investitionen erfordern, letztendlich zu deutlichen Einsparungen führen.

Die International Financial Reporting Standards (IFSR) und die Generally Accepted Accounting Principles (GAAP) sind die bekanntesten und international akzeptierten Rechnungslegungsstandards. Sie dienen der Vereinheitlichung des Finanz-Reportings und bilden das Fundament für die Vergleichbarkeit von Unternehmensdaten und somit für eine allgemeingültige Interpretation der Finanzsituation verschiedener Unternehmen.

Das trifft, zumindest weitgehend, für die externe Berichterstattung zu, auch wenn es noch immer viele länderspezifische Unterschiede gibt, die zu berücksichtigen sind. Wesentlich schwieriger ist die Situation, wenn eine Unternehmensführung mit unterschiedlichen Systemen der Rechnungslegung innerhalb des eigenen Konzerns »zurechtkommen« muss.

Einer Befragung der Unternehmensberatung EY zufolge haben sich 2017 sechshundert von tausend befragten CEOs nicht nur über eine wachsende Zahl von Finanzberichten beklagt – 71% waren auch der Meinung, dass die Effektivität unter der zunehmenden Komplexität der Berichterstattung leidet.

Gerade Unternehmen, die durch Zukäufe gewachsen sind, müssen sich oft mit den unterschiedlichsten Rechnungslegungssystemen arrangieren und deren Daten in ein einheitliches System übertragen, was trotz großer Fortschritte in der automatisierten Verarbeitung naturgemäß mehr Fehlerquellen birgt als ein von vornherein standardisiertes System, das für alle Tochtergesellschaften identische Regeln der Datenerfassung und des Reportings vorschreibt.

Diese Standardisierung herzustellen, gehört zu den Kernaufgaben eines Managers Financial Reporting und seines Teams. Zwar entheben ihn auch einheitlich erhobene Daten nicht von der Pflicht, die Daten zu prüfen. Sie erleichtern seine Aufgabe jedoch erheblich und können, auch wenn sie oftmals zunächst hohe Investitionen erfordern, letztendlich zu deutlichen Einsparungen führen.

Einheitliche Reporting-Standards sind keine Option, sondern ein Muss

Je umfassender und komplexer die Datenlandschaft wird, desto zwingender wird es, die Systeme zu vereinheitlichen. Auch neue Anforderungen müssen standardisiert integriert werden: Als Beispiele sind hier Compliance-Vorgaben oder auch die Erfordernisse des Datenschutzes zu nennen, der ja bekanntlich nicht in allen Ländern identisch gehandhabt wird, bei der Berichterstattung »der Zentrale« aber in seiner strengsten Form zu berücksichtigen ist.

Business Intelligence-Tools und Künstliche Intelligenz könnten mit Sicherheit auch mit unterschiedlichen Systemen umgehen. Letztlich muss aber menschliche Intelligenz die Entwicklung solcher Systeme in der Hand behalten und sicherstellen, dass verantwortungsvolle Manager die Oberaufsicht über die Systeme behalten. Die Verantwortung der Manager Financial Reporting geht daher weit über die Kontrolle und Freigabe von Berichten hinaus, weil sie zunehmend auch eine moralische Dimension umfasst.

Je umfassender und komplexer die Datenlandschaft wird, desto zwingender wird es, die Systeme zu vereinheitlichen. Auch neue Anforderungen müssen standardisiert integriert werden: Als Beispiele sind hier Compliance-Vorgaben oder auch die Erfordernisse des Datenschutzes zu nennen, der ja bekanntlich nicht in allen Ländern identisch gehandhabt wird, bei der Berichterstattung »der Zentrale« aber in seiner strengsten Form zu berücksichtigen ist.

Business Intelligence-Tools und Künstliche Intelligenz könnten mit Sicherheit auch mit unterschiedlichen Systemen umgehen. Letztlich muss aber menschliche Intelligenz die Entwicklung solcher Systeme in der Hand behalten und sicherstellen, dass verantwortungsvolle Manager die Oberaufsicht über die Systeme behalten. Die Verantwortung der Manager Financial Reporting geht daher weit über die Kontrolle und Freigabe von Berichten hinaus, weil sie zunehmend auch eine moralische Dimension umfasst.

Was macht ein Manager Financial Reporting?

Was macht ein Manager Financial Reporting?

  • Prüfung aller Finanzreports auf Einhaltung der sachlichen, formalen und rechtlichen Vorgaben

  • Prüfung und Kontrolle der Korrektheit eingehender Reportings von Tochterunternehmen

  • Übernahme der Verantwortung gegenüber Behörden und Stakeholdern für die Korrektheit von Zwischen- und Abschlussprüfungen

  • Erarbeitung von Maßnahmen zur Vereinheitlichung und Verbesserung der Erfassungs- und Sicherheitsstandards im konzernweiten Rechnungswesen

  • Korrespondenzpartner für Wirtschaftsprüfer und Ansprechpartner für Behörden

Wie wird man Manager Financial Reporting?

Die Tätigkeit der Manager Financial Reporting setzt umfassende Kenntnisse und Sicherheit im Umgang mit einheitlichen nationalen und meist auch internationalen Rechnungslegungsstandards (HGB, IFRS, GAAP) voraus. Ein wirtschaftswissenschaftliches Studium mit Schwerpunkt Rechnungswesen / Bilanzierung / Controlling wird daher ebenso vorausgesetzt wie mehrjährige Berufserfahrung in Unternehmen oder in einer Beratungsgesellschaft.

Die Tätigkeit der Manager Financial Reporting setzt umfassende Kenntnisse und Sicherheit im Umgang mit einheitlichen nationalen und meist auch internationalen Rechnungslegungsstandards (HGB, IFRS, GAAP) voraus. Ein wirtschaftswissenschaftliches Studium mit Schwerpunkt Rechnungswesen / Bilanzierung / Controlling wird daher ebenso vorausgesetzt wie mehrjährige Berufserfahrung in Unternehmen oder in einer Beratungsgesellschaft.

Was verdient ein Manager Financial Reporting?

Als (Senior) Manager Corporate Financial Reporting sind auch deutlich über 100.000 € brutto p.a. möglich.

Als (Senior) Manager Corporate Financial Reporting sind auch deutlich über 100.000 € brutto p.a. möglich.

Was erwartet man vom

Was erwartet man vom Manager Financial Reporting?

  • Profunde Kenntnisse im Finanz- und Rechnungswesen, speziell HGB, IFRS und GAAP

  • Ergebnisorientiertes Arbeiten

  • Kommunikationsstärke und motivierende Teamführung

  • IT-, BI- und KI-affin und offen für neue Entwicklungen und Lösungen

  • Englisch fließend in Wort und Schrift, weitere Sprachkenntnisse im internationalen Umfeld von Vorteil

Aufstiegschancen als Manager Financial Reporting

Mit steigenden Anforderungen an das interne und externe Reporting steigt auch die Bedeutung der Manager Financial Reporting.

Zwar berichten sie direkt an den CFO oder CEO, und Top-Gehälter sind mit steigender Erfahrung möglich; ob sie aber in die Management-Ebene aufsteigen, ist eher eine Frage ihrer Management- und Führungsqualitäten.

Mit steigenden Anforderungen an das interne und externe Reporting steigt auch die Bedeutung der Manager Financial Reporting.

Zwar berichten sie direkt an den CFO oder CEO, und Top-Gehälter sind mit steigender Erfahrung möglich; ob sie aber in die Management-Ebene aufsteigen, ist eher eine Frage ihrer Management- und Führungsqualitäten.

Ehret, Max
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