IFRS-Referent IFRS-Referent

IFRS-Referent

IFRS-Referent in 5 Sekunden

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    Ausbildung

    Kaufmännische Ausbildung und/oder wirtschaftswissenschaftliches Studium mit Schwerpunkt Internationales Rechnungswesen (IFRS) / mehrere Jahre relevante Berufserfahrung

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    Einstiegsgehalt

    55.000 € brutto p.a.

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    Spitzengehalt

    70.000 € brutto p.a., teilweise deutlich darüber bei zeitlich begrenzten Spezialeinsätzen (z.B. Einführung, Umsetzung)

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    Aufstiegschancen

    Primär über die Ausweitung ihrer Aufgaben

Berufsbild

IFRS-Referenten sind die Spezialisten für die »International Financial Reporting Standards« (IFRS) und beraten Finance und Accounting in allen Fragen zur Rechnungslegung nach internationalen Standards. Ihre Aufgaben umfassen sowohl prüfende und überwachende Tätigkeiten als auch operativ die Pflege und Optimierung der Prozesse, die im Rechnungswesen zur Anwendung kommen – immer mit dem Ziel, die gebotenen Regeln auf dem neuesten Stand zu halten und so Unternehmen vor der Weitergabe unrichtiger Informationen und vor den daraus folgenden Konsequenzen zu bewahren.

IFRS-Referenten müssen ihr Wissen und ihre Kenntnisse ständig mit den Erfordernissen up to date halten, die ein Gremium mit dem schönen Namen »Internationales Rechnungslegungsstandardsgremium« (im Original »International Accounting Standards Board«, kurz IASB) definiert. Dieses Gremium legt die internationalen Bilanzierungsregeln fest und ändert sie, soweit Änderungsbedarf besteht. Das geschah seit der Umbenennung in International Financial Reporting Standards im Jahr 2001 (bis 2000 hießen sie International Accounting Standards – IAS) bis heute siebzehn Mal, hinzu kommen Interpretationen und Verlautbarungen. Außerdem müssen alle Änderungen der IFRS-Regeln von der EU freigegeben werden, was noch einmal zu, in der Regel allerdings geringfügigen, Änderungen führen kann. Die Aufgabe der IFRS-Referenten ist es, mit allen Entwicklungen Schritt zu halten und dafür zu sorgen, dass die relevanten Änderungen im Rechnungswesen des Unternehmens und in dessen Bilanzierung berücksichtigt werden.

Die Praxis im Umgang mit IFRS zeigt immer wieder, dass deren starre Anwendung nicht in jedem Fall funktioniert und dass es unterschiedliche Bewertungskriterien geben kann. Diese zu kennen und im Sinne des Unternehmens zu nutzen, gehört auch zu den Aufgaben von IFRS-Referenten – und verwischt die Grenzen zwischen Stab- und Linienfunktion, weil IFRS-Referenten damit die Angaben für die Bilanzierung nicht nur prüfen, sondern durch ihre Vorschläge und die Diskussion mit dem Management auch – immer natürlich im gesetzlichen Rahmen – beeinflussen und weil ihre Empfehlungen auch in Prognosen eingehen.

Diese Beeinflussung wird immer wichtiger, auch und gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung. Die trägt zweifellos zur Beschleunigung von Zahlenerfassung und -verarbeitung und zum Reporting bei, stößt aber derzeit bei der Interpretation noch an Grenzen. Das wird auch noch eine Weile so bleiben, weil erst 16% der Unternehmen in Deutschland sich als Vorreiter im Bereich der Digitalisierung sehen, während etwa die Hälfte sich als »mitten im Umbruch« bezeichnet.

Beides, die fortschreitende Internationalisierung ebenso wie das Erfordernis zur Einhaltung der IFRS, bieten IFRS-Referenten gute Zukunftsaussichten sowohl in Unternehmen, aber auch als externe Berater bei Einführung und Durchsetzung.

IFRS-Referenten sind die Spezialisten für die »International Financial Reporting Standards« (IFRS) und beraten Finance und Accounting in allen Fragen zur Rechnungslegung nach internationalen Standards. Ihre Aufgaben umfassen sowohl prüfende und überwachende Tätigkeiten als auch operativ die Pflege und Optimierung der Prozesse, die im Rechnungswesen zur Anwendung kommen – immer mit dem Ziel, die gebotenen Regeln auf dem neuesten Stand zu halten und so Unternehmen vor der Weitergabe unrichtiger Informationen und vor den daraus folgenden Konsequenzen zu bewahren.

IFRS-Referenten müssen ihr Wissen und ihre Kenntnisse ständig mit den Erfordernissen up to date halten, die ein Gremium mit dem schönen Namen »Internationales Rechnungslegungsstandardsgremium« (im Original »International Accounting Standards Board«, kurz IASB) definiert. Dieses Gremium legt die internationalen Bilanzierungsregeln fest und ändert sie, soweit Änderungsbedarf besteht. Das geschah seit der Umbenennung in International Financial Reporting Standards im Jahr 2001 (bis 2000 hießen sie International Accounting Standards – IAS) bis heute siebzehn Mal, hinzu kommen Interpretationen und Verlautbarungen. Außerdem müssen alle Änderungen der IFRS-Regeln von der EU freigegeben werden, was noch einmal zu, in der Regel allerdings geringfügigen, Änderungen führen kann. Die Aufgabe der IFRS-Referenten ist es, mit allen Entwicklungen Schritt zu halten und dafür zu sorgen, dass die relevanten Änderungen im Rechnungswesen des Unternehmens und in dessen Bilanzierung berücksichtigt werden.

Die Praxis im Umgang mit IFRS zeigt immer wieder, dass deren starre Anwendung nicht in jedem Fall funktioniert und dass es unterschiedliche Bewertungskriterien geben kann. Diese zu kennen und im Sinne des Unternehmens zu nutzen, gehört auch zu den Aufgaben von IFRS-Referenten – und verwischt die Grenzen zwischen Stab- und Linienfunktion, weil IFRS-Referenten damit die Angaben für die Bilanzierung nicht nur prüfen, sondern durch ihre Vorschläge und die Diskussion mit dem Management auch – immer natürlich im gesetzlichen Rahmen – beeinflussen und weil ihre Empfehlungen auch in Prognosen eingehen.

Diese Beeinflussung wird immer wichtiger, auch und gerade vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung. Die trägt zweifellos zur Beschleunigung von Zahlenerfassung und -verarbeitung und zum Reporting bei, stößt aber derzeit bei der Interpretation noch an Grenzen. Das wird auch noch eine Weile so bleiben, weil erst 16% der Unternehmen in Deutschland sich als Vorreiter im Bereich der Digitalisierung sehen, während etwa die Hälfte sich als »mitten im Umbruch« bezeichnet.

Beides, die fortschreitende Internationalisierung ebenso wie das Erfordernis zur Einhaltung der IFRS, bieten IFRS-Referenten gute Zukunftsaussichten sowohl in Unternehmen, aber auch als externe Berater bei Einführung und Durchsetzung.

Aufgaben

Was macht ein IFRS-Referent?

  • Kontenabstimmung der verschiedenen Buchhaltungen eines Unternehmens (Haupt- und Nebenbuchhaltungen)

  • Erstellung von Cashflow-Berechnungen

  • Konsolidierung der Schulden- und Kapitalkonten nach IFRS

  • Erstellung und Prüfung von Berichten für das Management und deren Prüfung vor der Weitergabe an Dritte (Aufsichtsrat, Wirtschaftsprüfer)

  • Pflege und Optimierung der Accounting-Prozesse und -Strukturen

  • Betreuung der Jahresabschlüsse / Vorbereitung der Bilanz- und Bilanzanhangsarbeiten

  • Integration neuer Gesellschaften

Ausbildung

Wie wird man IFRS-Referent?

  • Eine kaufmännische Berufsausbildung und/oder ein wirtschaftswissenschaftliches Studium mit dem Schwerpunkt Internationales Rechnungswesen (IFRS)

  • Praxiserfahrung im Accounting/Controlling und im Umgang mit HGB und IFRS in einem Unternehmen oder einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gehalt

Einzelmeldungen, evtl. Projektarbeit: 106.085 € – 114.715 € Referent Bilanzierung IFRS: 70.253 € – 75.330 € Referent IFRS-Projekt: 114.652 € – 125.415 €

Einzelmeldungen, evtl. Projektarbeit: 106.085 € – 114.715 € Referent Bilanzierung IFRS: 70.253 € – 75.330 € Referent IFRS-Projekt: 114.652 € – 125.415 €

Anforderungen

Was erwartet man vom IFRS-Referent?

  • Fundierte Kenntnisse in der Rechnungslegung nach HGB und IFRS

  • Erfahrung im Umgang mit ERP-Systemen und mit MS Office, insbesondere Excel

  • Zahlen- und IT-Affinität

  • Analytisches, strukturiertes Denken

  • Selbständiges Arbeiten

  • Fähigkeit, Wissen zu vermitteln

  • Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung

  • Kommunikations- und Diskussionsstärke

  • Englisch fließend und verhandlungssicher

Karriere

IFRS-Referenten-Positionen sind Stabsstellen. Insofern steigt mit der Größe eines Unternehmens und der damit einhergehenden Zunahme von Aufgabenumfang und Verantwortung tendenziell das Gehalt. Der Aufgabeninhalt ändert sich in der Regel aber nicht grundsätzlich.

IFRS-Referenten wachsen in ihren Unternehmen, können aber natürlich auch aufsteigen durch Unternehmens- und/oder Branchenwechsel. Auch sind sie gesuchte und gut bezahlte Berater bei Unternehmen, die IFRS einführen oder von HGB auf IFRS umstellen.

IFRS-Referenten-Positionen sind Stabsstellen. Insofern steigt mit der Größe eines Unternehmens und der damit einhergehenden Zunahme von Aufgabenumfang und Verantwortung tendenziell das Gehalt. Der Aufgabeninhalt ändert sich in der Regel aber nicht grundsätzlich.

IFRS-Referenten wachsen in ihren Unternehmen, können aber natürlich auch aufsteigen durch Unternehmens- und/oder Branchenwechsel. Auch sind sie gesuchte und gut bezahlte Berater bei Unternehmen, die IFRS einführen oder von HGB auf IFRS umstellen.

Ehret, Max
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