Finanzbuchhalter
Finanzbuchhalter in 5 Sekunden
Ausbildung
Kaufmännischer Beruf
Einstiegsgehalt
50.000 € brutto p.a.
Spitzengehalt
70.000 € brutto p.a.
Aufstiegschancen
Geprüfter Bilanzbuchhalter (IHK), Leiter Buchhaltung, Leiter Rechnungswesen
Berufsbild
Finanzbuchhalter ist zwar kein geschützter Begriff, dennoch besteht ein allgemeines Verständnis über die Aufgaben in dieser Position: Als zentraler Teil des betrieblichen Rechnungswesens dient die Finanzbuchhaltung als Basis für die externe Rechnungslegung und das interne Rechnungswesen.
Die Rechnungslegung ist, da sie an externe Parteien gerichtet ist (Eigentümer, Arbeitnehmer, Gläubiger, Lieferanten, Kunden, Staat und weitere Stakeholder) gesetzlich geregelt. Sie informiert und erteilt Rechenschaft über die Verwendung der Mittel. Im internen Rechnungswesen haben Unternehmen mehr Gestaltungsfreiheit, denn sie folgt unternehmensinternen Zwecken, der Ermittlung betrieblicher Wirtschaftlichkeit und der Steuerung verschiedener Unternehmenseinheiten.
In Deutschland fußt das externe Rechnungswesen auf dem Handelsgesetzbuch (HGB) und den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung (GoB). Das Rechnungswesen verfolgt das Ziel, die finanzielle Situation des Unternehmens, sprich die Ertrags-, Vermögens-, und Finanzlage anhand der Bilanz, dem Jahresabschluss und der GuV (Gewinn und Verlustrechnung) korrekt darzustellen.
Der Finanzbuchhalter erfasst sachlich und chronologisch sämtliche geldlichen Geschäftsvorfälle und bucht sie auf die zugehörigen Konten. Er richtet sich dabei nach den Regeln der GoB. Bei den Buchungen handelt es sich im Wesentlichen um Eingangsrechnungen (Kreditoren), Ausgangsrechnungen (Debitoren) und weitere Zahlungsbelege, deshalb sind keine tieferen Kenntnisse des HGB oder der Steuergesetze notwendig.
Finanzbuchhalter ist zwar kein geschützter Begriff, dennoch besteht ein allgemeines Verständnis über die Aufgaben in dieser Position: Als zentraler Teil des betrieblichen Rechnungswesens dient die Finanzbuchhaltung als Basis für die externe Rechnungslegung und das interne Rechnungswesen.
Die Rechnungslegung ist, da sie an externe Parteien gerichtet ist (Eigentümer, Arbeitnehmer, Gläubiger, Lieferanten, Kunden, Staat und weitere Stakeholder) gesetzlich geregelt. Sie informiert und erteilt Rechenschaft über die Verwendung der Mittel. Im internen Rechnungswesen haben Unternehmen mehr Gestaltungsfreiheit, denn sie folgt unternehmensinternen Zwecken, der Ermittlung betrieblicher Wirtschaftlichkeit und der Steuerung verschiedener Unternehmenseinheiten.
In Deutschland fußt das externe Rechnungswesen auf dem Handelsgesetzbuch (HGB) und den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung (GoB). Das Rechnungswesen verfolgt das Ziel, die finanzielle Situation des Unternehmens, sprich die Ertrags-, Vermögens-, und Finanzlage anhand der Bilanz, dem Jahresabschluss und der GuV (Gewinn und Verlustrechnung) korrekt darzustellen.
Der Finanzbuchhalter erfasst sachlich und chronologisch sämtliche geldlichen Geschäftsvorfälle und bucht sie auf die zugehörigen Konten. Er richtet sich dabei nach den Regeln der GoB. Bei den Buchungen handelt es sich im Wesentlichen um Eingangsrechnungen (Kreditoren), Ausgangsrechnungen (Debitoren) und weitere Zahlungsbelege, deshalb sind keine tieferen Kenntnisse des HGB oder der Steuergesetze notwendig.
Aufgaben
Je nach Unternehmensgröße und -struktur übernimmt ein Finanzbuchhalter Aufgaben in der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung, in der Lohn- und Gehaltbuchhaltung und der Anlagenbuchhaltung, aber auch bei der Vorbereitung von Monats- und Jahresabschlüssen. Am Ende des Geschäftsjahres werden als zentrales Ereignis die Teilbereiche der Buchhaltung in einer Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und in einem Jahresabschluss zusammen geführt – diese Aufgabe übernimmt in der Regel der Bilanzbuchhalter, der über die notwendigen fundierten Kenntnisse verfügt.
Je nach Unternehmensgröße und -struktur übernimmt ein Finanzbuchhalter Aufgaben in der Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung, in der Lohn- und Gehaltbuchhaltung und der Anlagenbuchhaltung, aber auch bei der Vorbereitung von Monats- und Jahresabschlüssen. Am Ende des Geschäftsjahres werden als zentrales Ereignis die Teilbereiche der Buchhaltung in einer Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und in einem Jahresabschluss zusammen geführt – diese Aufgabe übernimmt in der Regel der Bilanzbuchhalter, der über die notwendigen fundierten Kenntnisse verfügt.
Ausbildung
Ein Finanzbuchhalter ist mit einer abgeschlossenen kaufmännischen Ausbildung (beispielsweise als Bürokaufmann) gut aufgestellt, soweit er den überwiegenden zeitlichen Anteil der Ausbildung im Rechnungswesen verbracht hat. Auch ist es vorteilhaft, sich nebenberuflich weitere Kenntnisse im Rahmen von Weiterbildungen zu erwerben. Sehr zu empfehlen ist auch die fundierte Ausbildung als Steuerfachangestellter in einer Steuerkanzlei.
Der berufliche Einstieg in die Finanzbuchhaltung eines Unternehmens erfolgt häufig über eine Position als Kreditoren- oder Debitorenbuchhalter.
Finanzbuchhalter ist ohne weitere Zusätze in Deutschland keine geschützte Berufsbezeichnung, es existiert jedoch eine berufliche Weiterbildung mit dem öffentlich-rechtlich anerkannten Abschluss »Geprüfter Bilanzbuchhalter (IHK)«.
Ein Finanzbuchhalter ist mit einer abgeschlossenen kaufmännischen Ausbildung (beispielsweise als Bürokaufmann) gut aufgestellt, soweit er den überwiegenden zeitlichen Anteil der Ausbildung im Rechnungswesen verbracht hat. Auch ist es vorteilhaft, sich nebenberuflich weitere Kenntnisse im Rahmen von Weiterbildungen zu erwerben. Sehr zu empfehlen ist auch die fundierte Ausbildung als Steuerfachangestellter in einer Steuerkanzlei.
Der berufliche Einstieg in die Finanzbuchhaltung eines Unternehmens erfolgt häufig über eine Position als Kreditoren- oder Debitorenbuchhalter.
Finanzbuchhalter ist ohne weitere Zusätze in Deutschland keine geschützte Berufsbezeichnung, es existiert jedoch eine berufliche Weiterbildung mit dem öffentlich-rechtlich anerkannten Abschluss »Geprüfter Bilanzbuchhalter (IHK)«.
Gehalt
Das Jahresgehalt eines Finanzbuchhalters liegt zwischen 50.000 und 70.000 € – Einflussfaktoren hinsichtlich der Gehaltshöhe richten sich nach der jeweiligen Berufserfahrung, nach der Branche und Region sowie nach Unternehmensgröße und Verhandlungsgeschick. Ein Finanzbuchhalter, der am Anfang seines Berufsweges steht und noch nicht abschlusssicher ist, erwirtschaftet in der Regel ein weitaus geringeres Gehalt als ein abschlusssicherer Finanzbuchhalter bei gleichen Bedingungen.
Das Jahresgehalt eines Finanzbuchhalters liegt zwischen 50.000 und 70.000 € – Einflussfaktoren hinsichtlich der Gehaltshöhe richten sich nach der jeweiligen Berufserfahrung, nach der Branche und Region sowie nach Unternehmensgröße und Verhandlungsgeschick. Ein Finanzbuchhalter, der am Anfang seines Berufsweges steht und noch nicht abschlusssicher ist, erwirtschaftet in der Regel ein weitaus geringeres Gehalt als ein abschlusssicherer Finanzbuchhalter bei gleichen Bedingungen.
Anforderungen
Ein Finanzbuchhalter sollte in erster Linie über ein hohes Maß an Genauigkeit und Sorgfalt verfügen und gut mit Zahlen umgehen können, damit sämtliche Zahlen – die der Rechenschaft dienen – korrekt sind. Innerhalb seines Aufgabengebietes muss der Finanzbuchhalter sich selbständig organisieren können.
Ein Finanzbuchhalter sollte in erster Linie über ein hohes Maß an Genauigkeit und Sorgfalt verfügen und gut mit Zahlen umgehen können, damit sämtliche Zahlen – die der Rechenschaft dienen – korrekt sind. Innerhalb seines Aufgabengebietes muss der Finanzbuchhalter sich selbständig organisieren können.
Karriere
Finanzbuchhalter sind am Markt sehr gefragt. Sowohl größere als auch mittelständische Unternehmen verfügen in der Regel über eine eigene Finanzbuchhaltung. Von Vorteil ist, dass ein Finanzbuchhalter nicht nur unabhängig von der Größe des Unternehmens, sondern auch branchenübergreifend eingesetzt werden kann.
Finanzbuchhalter sind in ihrer Tätigkeit nicht auf die Debitoren- oder Kreditorenbuchhaltung beschränkt. Sie können beide Bereiche vereinen, ihr Aufgabenspektrum durch Übernahme des Mahnwesens erweitern oder operative Aufgaben bei der Erstellung des Jahres- und Monatsabschlusses übernehmen.
Erfahrene Finanzbuchhalter können sich auch im Bereich der Lohn- und Gehaltsbuchhaltung oder im Bereich der Anlagenbuchhaltung spezialisieren oder eine Weiterbildung zum Geprüften Bilanzbuchhalter (IHK) anstreben. So lässt sich ein höheres Einkommen erzielen, und der Wechsel in eine Führungsposition (z.B. Leitung Buchhaltung, Leitung Rechnungswesen) rückt näher.
Finanzbuchhalter sind am Markt sehr gefragt. Sowohl größere als auch mittelständische Unternehmen verfügen in der Regel über eine eigene Finanzbuchhaltung. Von Vorteil ist, dass ein Finanzbuchhalter nicht nur unabhängig von der Größe des Unternehmens, sondern auch branchenübergreifend eingesetzt werden kann.
Finanzbuchhalter sind in ihrer Tätigkeit nicht auf die Debitoren- oder Kreditorenbuchhaltung beschränkt. Sie können beide Bereiche vereinen, ihr Aufgabenspektrum durch Übernahme des Mahnwesens erweitern oder operative Aufgaben bei der Erstellung des Jahres- und Monatsabschlusses übernehmen.
Erfahrene Finanzbuchhalter können sich auch im Bereich der Lohn- und Gehaltsbuchhaltung oder im Bereich der Anlagenbuchhaltung spezialisieren oder eine Weiterbildung zum Geprüften Bilanzbuchhalter (IHK) anstreben. So lässt sich ein höheres Einkommen erzielen, und der Wechsel in eine Führungsposition (z.B. Leitung Buchhaltung, Leitung Rechnungswesen) rückt näher.



