Financial Analyst Financial Analyst

Financial Analyst

Financial Analyst in 5 Sekunden

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    Ausbildung

    Studium der Wirtschaftswissenschaften mit Schwerpunkten Bilanzen, Banken/Informatik, Controlling, Strategisches Management oder vergleichbarer nicht-universitärer Ausbildungsweg; mehrere Jahre Berufserfahrung

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    Einstiegsgehalt

    45.000 € brutto p.a.

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    Spitzengehalt

    130.000 € brutto p.a.

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    Aufstiegschancen

    Übernahme einer Linienfunktion / Aufstieg innerhalb des Finance-Departments

Berufsbild

Financial Analysts arbeiten zum einen innerhalb von Unternehmen, wo sie für die Analyse aller Finanz-Daten des eigenen Unternehmens einschließlich aktueller und geplanter Finanzanlagen und -investitionen zuständig sind. Sie werden nachfolgend als »unternehmensinterne Financial Analysts« bezeichnet. Zum anderen gibt es Financial Analysts in der Finanzwirtschaft, z. B. bei Banken, Versicherungen und Anlagegesellschaften. Diese – nachfolgend als »unternehmensexterne Financial Analysts« bezeichnet – beraten dort externe Kunden, aber auch interne Abteilungen, die sich mit der Anlage von ihnen anvertrauten Geldern beschäftigen.

Unternehmensinterne Financial Analysts sind Experten, die alle aktuellen finanzrelevanten Daten eines – ihres – Unternehmens kennen und prüfen, die Performance der Finanz- und Anlagebereiche und Investitionen analysieren, Schlussfolgerungen zur Verbesserung der Situation und zur Optimierung von Portfolios ableiten, Anlagestrategien empfehlen und Maßnahmen zur Umsetzung durchführen. Sie sind zuständig für die objektive Bewertung ihres Unternehmens gegenüber Stakeholdern und anderen Dritten, sammeln aber auch, ggf. unterstützt durch Banken und andere Spezialisten, Informationen über den Markt und ihre Wettbewerber.

Unternehmensexterne Financial Analysts hingegen arbeiten in und für Unternehmen, die für sich selbst oder andere nach Anlagemöglichkeiten und Portfolio-Optimierung suchen. Im Wesentlichen sind dies Versicherungen und Banken, Investmentgesellschaften oder auch Behörden. In der Versicherungswirtschaft sondieren sie beispielsweise Anlagemöglichkeiten für Pensionsfonds, in Banken analysieren sie Märkte und Unternehmen, um Bankkunden bei M&A-Aktivitäten zu beraten oder ihnen Beteiligungen in Form von Aktien, Derivaten etc. anzubieten, internen wie externen Kunden empfehlen sie Investitionen in Einklang mit der jeweiligen Anlagestrategie.

Auch als »selbstständige Berater für Unternehmen oder Privatpersonen« hinsichtlich der Anlage von Vermögen können Financial Analysts tätig werden.

Ein Wechsel von der Finanzwirtschaft in Unternehmen oder umgekehrt ist i.d.R. ohne Weiteres möglich.

Unternehmen können Maßnahmen nur planen, wenn sie wissen, wo sie stehen. Was banal klingt, ist in der Finanz-Realität eines großen Unternehmens eine hochkomplexe Angelegenheit – Managemententscheidungen ohne solide Grundlage können weitreichende negative Konsequenzen haben.

Zunächst geht es für unternehmensinterne Financial Analysts um die Richtigkeit und Ordnungsmäßigkeit der Finanzdaten des eigenen Unternehmens: Werden sie korrekt erhoben, sind sie verlässlich und aussagefähig und halten sie gegebenenfalls einer Überprüfung durch interne und externe Stellen stand?

Die Verfolgung der Zahlungsströme, das Erkennen von Planabweichungen und ihren Ursachen und deren Bewertung sind ein weiterer, wesentlicher Aspekt ihrer Aufgaben. Sie nutzen hierzu das gesamte Spektrum computergestützter Analysen – hohe IT- und Zahlenaffinität sind daher Grundvoraussetzungen für die Wahrnehmung dieser Funktion. Dennoch bleiben natürlich Raum und Notwendigkeit für persönliche Interpretationen der Daten. Diese werden üblicherweise mit dem Management diskutiert, um dann gemeinsam zu überlegen, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um Risiken zu vermeiden oder Chancen zu nutzen.

Auch aufgenommene und gegebene Kredite und Kreditlinien beeinflussen die finanzielle Situation eines Unternehmens. Unternehmensinterne Financial Analysts verfolgen deren Entwicklung, sind immer auf dem aktuellen Stand und jederzeit bereit, fundierte Auskünfte zu geben.

Hinzu kommen Analyse und Bewertung von Investitionen und Anlagemöglichkeiten, wie sie auch die Financial Analysts in der Finanzwirtschaft vornehmen und wie sie im Folgenden beschrieben werden.

Wenn Banken, Versicherungen, Fondsverwaltungen oder andere Unternehmen der Finanzwirtschaft Unternehmensbeteiligungen halten oder erwerben wollen, müssen sie sich über die aktuelle finanzielle Situation dieser Unternehmen und deren Entwicklungspotentiale und Zukunftsaussichten informieren. Dasselbe gilt für Finanzberatungsgesellschaften, die Unternehmer oder vermögende Privatpersonen beraten: Vor und während einer Anlage sind sie darauf angewiesen, eine Bewertung zu erhalten, die ihre Entscheidung für oder gegen eine Investition bzw. für »Halten oder Abstoßen« der Anlage leitet.

Die Aufgabe von Financial Analysts ist es, durch Analyse des vorhandenen Datenmaterials über Unternehmen in Verbindung mit Datenmaterial über die jeweiligen Märkte die Situation des Unternehmens zu analysieren und eine Empfehlung abzugeben. Diese Empfehlung bezieht auch die vom Anleger festgelegte oder gemeinsam mit ihm erarbeitete Anlagestrategie mit ein. Für ihre Arbeit nutzen sie die »klassischen« finanztechnischen Methoden und Instrumente der Bilanzanalyse sowie Programme, mit deren Hilfe sie unterschiedliche Szenarien vom Einzelunternehmen bis hin zur Portfolioanalyse »durchspielen« und bewerten können.

Sie tragen eine hohe Verantwortung – sowohl gegenüber dem eigenen und den analysierten Unternehmen als auch gegenüber den Anlegern. Fehler können schwere Folgen haben, indem z. B. gute Beteiligungen unterlassen oder schlechte Beteiligungen vorgenommen werden.

Die Objektivität von Finanzanalysen ist die Basis für fundierte Entscheidungen. Financial Analysts benötigen daher je nach Schwerpunkt spezielle (Branchen-)Fachkenntnisse und festigen ihre Glaubwürdigkeit durch Zertifikate (CFA, CIIA) und durch Mitgliedschaft in anerkannten nationalen und internationalen standesrechtlichen Organisationen wie der DVFA (Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management) oder der EFFAS (European Federation of Financial Analysts Societies). Ihre Bewertungen müssen neutral sein, und in ethischer Hinsicht unterliegen sie den gleichen Anforderungen wie Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

Financial Analysts arbeiten zum einen innerhalb von Unternehmen, wo sie für die Analyse aller Finanz-Daten des eigenen Unternehmens einschließlich aktueller und geplanter Finanzanlagen und -investitionen zuständig sind. Sie werden nachfolgend als »unternehmensinterne Financial Analysts« bezeichnet. Zum anderen gibt es Financial Analysts in der Finanzwirtschaft, z. B. bei Banken, Versicherungen und Anlagegesellschaften. Diese – nachfolgend als »unternehmensexterne Financial Analysts« bezeichnet – beraten dort externe Kunden, aber auch interne Abteilungen, die sich mit der Anlage von ihnen anvertrauten Geldern beschäftigen.

Unternehmensinterne Financial Analysts sind Experten, die alle aktuellen finanzrelevanten Daten eines – ihres – Unternehmens kennen und prüfen, die Performance der Finanz- und Anlagebereiche und Investitionen analysieren, Schlussfolgerungen zur Verbesserung der Situation und zur Optimierung von Portfolios ableiten, Anlagestrategien empfehlen und Maßnahmen zur Umsetzung durchführen. Sie sind zuständig für die objektive Bewertung ihres Unternehmens gegenüber Stakeholdern und anderen Dritten, sammeln aber auch, ggf. unterstützt durch Banken und andere Spezialisten, Informationen über den Markt und ihre Wettbewerber.

Unternehmensexterne Financial Analysts hingegen arbeiten in und für Unternehmen, die für sich selbst oder andere nach Anlagemöglichkeiten und Portfolio-Optimierung suchen. Im Wesentlichen sind dies Versicherungen und Banken, Investmentgesellschaften oder auch Behörden. In der Versicherungswirtschaft sondieren sie beispielsweise Anlagemöglichkeiten für Pensionsfonds, in Banken analysieren sie Märkte und Unternehmen, um Bankkunden bei M&A-Aktivitäten zu beraten oder ihnen Beteiligungen in Form von Aktien, Derivaten etc. anzubieten, internen wie externen Kunden empfehlen sie Investitionen in Einklang mit der jeweiligen Anlagestrategie.

Auch als »selbstständige Berater für Unternehmen oder Privatpersonen« hinsichtlich der Anlage von Vermögen können Financial Analysts tätig werden.

Ein Wechsel von der Finanzwirtschaft in Unternehmen oder umgekehrt ist i.d.R. ohne Weiteres möglich.

Unternehmen können Maßnahmen nur planen, wenn sie wissen, wo sie stehen. Was banal klingt, ist in der Finanz-Realität eines großen Unternehmens eine hochkomplexe Angelegenheit – Managemententscheidungen ohne solide Grundlage können weitreichende negative Konsequenzen haben.

Zunächst geht es für unternehmensinterne Financial Analysts um die Richtigkeit und Ordnungsmäßigkeit der Finanzdaten des eigenen Unternehmens: Werden sie korrekt erhoben, sind sie verlässlich und aussagefähig und halten sie gegebenenfalls einer Überprüfung durch interne und externe Stellen stand?

Die Verfolgung der Zahlungsströme, das Erkennen von Planabweichungen und ihren Ursachen und deren Bewertung sind ein weiterer, wesentlicher Aspekt ihrer Aufgaben. Sie nutzen hierzu das gesamte Spektrum computergestützter Analysen – hohe IT- und Zahlenaffinität sind daher Grundvoraussetzungen für die Wahrnehmung dieser Funktion. Dennoch bleiben natürlich Raum und Notwendigkeit für persönliche Interpretationen der Daten. Diese werden üblicherweise mit dem Management diskutiert, um dann gemeinsam zu überlegen, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um Risiken zu vermeiden oder Chancen zu nutzen.

Auch aufgenommene und gegebene Kredite und Kreditlinien beeinflussen die finanzielle Situation eines Unternehmens. Unternehmensinterne Financial Analysts verfolgen deren Entwicklung, sind immer auf dem aktuellen Stand und jederzeit bereit, fundierte Auskünfte zu geben.

Hinzu kommen Analyse und Bewertung von Investitionen und Anlagemöglichkeiten, wie sie auch die Financial Analysts in der Finanzwirtschaft vornehmen und wie sie im Folgenden beschrieben werden.

Wenn Banken, Versicherungen, Fondsverwaltungen oder andere Unternehmen der Finanzwirtschaft Unternehmensbeteiligungen halten oder erwerben wollen, müssen sie sich über die aktuelle finanzielle Situation dieser Unternehmen und deren Entwicklungspotentiale und Zukunftsaussichten informieren. Dasselbe gilt für Finanzberatungsgesellschaften, die Unternehmer oder vermögende Privatpersonen beraten: Vor und während einer Anlage sind sie darauf angewiesen, eine Bewertung zu erhalten, die ihre Entscheidung für oder gegen eine Investition bzw. für »Halten oder Abstoßen« der Anlage leitet.

Die Aufgabe von Financial Analysts ist es, durch Analyse des vorhandenen Datenmaterials über Unternehmen in Verbindung mit Datenmaterial über die jeweiligen Märkte die Situation des Unternehmens zu analysieren und eine Empfehlung abzugeben. Diese Empfehlung bezieht auch die vom Anleger festgelegte oder gemeinsam mit ihm erarbeitete Anlagestrategie mit ein. Für ihre Arbeit nutzen sie die »klassischen« finanztechnischen Methoden und Instrumente der Bilanzanalyse sowie Programme, mit deren Hilfe sie unterschiedliche Szenarien vom Einzelunternehmen bis hin zur Portfolioanalyse »durchspielen« und bewerten können.

Sie tragen eine hohe Verantwortung – sowohl gegenüber dem eigenen und den analysierten Unternehmen als auch gegenüber den Anlegern. Fehler können schwere Folgen haben, indem z. B. gute Beteiligungen unterlassen oder schlechte Beteiligungen vorgenommen werden.

Die Objektivität von Finanzanalysen ist die Basis für fundierte Entscheidungen. Financial Analysts benötigen daher je nach Schwerpunkt spezielle (Branchen-)Fachkenntnisse und festigen ihre Glaubwürdigkeit durch Zertifikate (CFA, CIIA) und durch Mitgliedschaft in anerkannten nationalen und internationalen standesrechtlichen Organisationen wie der DVFA (Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management) oder der EFFAS (European Federation of Financial Analysts Societies). Ihre Bewertungen müssen neutral sein, und in ethischer Hinsicht unterliegen sie den gleichen Anforderungen wie Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer.

Aufgaben

Zu den wesentlichen Aufgaben von unternehmensinternen Financial Analysts gehört es,

Zu den wesentlichen Aufgaben von unternehmensexternen Financial Analysts gehört es, Entscheidungen über Investitionen und Anlagen zu unterstützen, indem sie

Zu den wesentlichen Aufgaben von unternehmensinternen Financial Analysts gehört es,

Zu den wesentlichen Aufgaben von unternehmensexternen Financial Analysts gehört es, Entscheidungen über Investitionen und Anlagen zu unterstützen, indem sie

Ausbildung

Die Ausbildung für Financial Analysts – ob für eine Tätigkeit als Financial Analyst in Unternehmen oder in der Finanzwirtschaft – ist weitgehend identisch.

Ein wirtschaftswissenschaftliches Studium mit entsprechenden Schwerpunkten wie Bilanzen, Banken/Informatik, Controlling, Strategisches Management ist zumeist Voraussetzung, möglich ist aber auch ein vergleichbarer nicht-universitärer Ausbildungsweg.

Studienbegleitend oder während der ersten Berufsjahre sollten Zusatzqualifikationen (z. B. CFA, CIIA) erworben werden. Je nach Unternehmen sind mehrere Jahre Berufserfahrung erforderlich, bis Financial Analysts eigenverantwortlich handeln können.

Die Ausbildung für Financial Analysts – ob für eine Tätigkeit als Financial Analyst in Unternehmen oder in der Finanzwirtschaft – ist weitgehend identisch.

Ein wirtschaftswissenschaftliches Studium mit entsprechenden Schwerpunkten wie Bilanzen, Banken/Informatik, Controlling, Strategisches Management ist zumeist Voraussetzung, möglich ist aber auch ein vergleichbarer nicht-universitärer Ausbildungsweg.

Studienbegleitend oder während der ersten Berufsjahre sollten Zusatzqualifikationen (z. B. CFA, CIIA) erworben werden. Je nach Unternehmen sind mehrere Jahre Berufserfahrung erforderlich, bis Financial Analysts eigenverantwortlich handeln können.

Gehalt

Die Gehälter schwanken stark nach Unternehmensgröße, Branche und Standort. Teilweise werden sie durch erfolgsabhängige Komponenten ergänzt.

Die Gehälter schwanken stark nach Unternehmensgröße, Branche und Standort. Teilweise werden sie durch erfolgsabhängige Komponenten ergänzt.

Anforderungen

Was erwartet man vom Financial Analyst?

  • Profunde Kenntnisse im Bilanz- und Rechnungswesen

  • Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und (Kapital-)märkte

  • Zahlenaffinität und analytisches Denken

  • Systematische, strukturierte Arbeitsweise

  • Sicherheit im Umgang mit Excel, SAP FI, PowerPoint

  • Kommunikations- und Präsentationsstärke

  • Fähigkeit zu objektiven und unvoreingenommenen Einschätzungen und Bewertungen

  • Englisch fließend in Wort und Schrift

Karriere

Financial Analysts in Unternehmen bzw. Konzernen können – ggf. über Positionen wie Group Financial Analyst, Portfolio Manager, Controller – bis zum CFO aufsteigen.

Financial Analysts in der Finanzwirtschaft können sich durch die Aneignung von Branchenkenntnissen (Automotive, Pharma etc.) zu hochdotierten Spezialisten entwickeln und mit entsprechender Erfahrung Teams und Abteilungen innerhalb von Banken und Investmentgesellschaften leiten.

Financial Analysts in Unternehmen bzw. Konzernen können – ggf. über Positionen wie Group Financial Analyst, Portfolio Manager, Controller – bis zum CFO aufsteigen.

Financial Analysts in der Finanzwirtschaft können sich durch die Aneignung von Branchenkenntnissen (Automotive, Pharma etc.) zu hochdotierten Spezialisten entwickeln und mit entsprechender Erfahrung Teams und Abteilungen innerhalb von Banken und Investmentgesellschaften leiten.

Ehret, Max
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