Biltroller
Seit 25 Jahren bringen wir Biltroller in neue Jobs. Als Personalberatung mit Fokus auf Finance und Controlling kennen wir die Anforderungen von Biltrollern und Kundenunternehmen.
Was ist ein Biltroller?
Das Wort Biltroller ist eine Wortschöpfung aus Bilanzbuchhalter und Controller. Idealerweise erfüllen Biltroller die Funktion eines internen Controllers mit den Kenntnissen eines Bilanzbuchhalters – oder eines Bilanzbuchhalters mit dem betriebswirtschaftlichen Grundverständnis eines Controllers.
Gerade mittelständische Unternehmen bedienen sich gern dieser beruflichen Doppelfunktion, besser vielleicht sogar: Doppelfähigkeiten – die Empfehlungen eines Controllers können nur fundierter werden, wenn er die Daten der eigenen Bilanzbuchhaltung zu interpretieren versteht. Möglicherweise haben KMUs auch nicht ausreichend Potential für zwei Vollstellen. Dann bietet es sich auch aus Kostengründen an, zwei Positionen zu einer zu verbinden.
Anmerkung: Das Kunstwort ‚Biltroller' hat sich bisher offensichtlich (noch) nicht auf breiter Basis durchgesetzt. Inhaltlich geht es in den Job-Anforderungen meist eher um den ‚Controller mit Bilanzbuchhalter-Qualifikation' oder um den ‚Bilanzbuchhalter mit Controllerqualifikation'.
Ausbildung
Qualifikation zum Bilanzbuchhalter oder zum Controller sowie Berufspraxis / Doppelqualifikation ‚Geprüfter Bilanzbuchhalter & Controller IHK'
Einstiegsgehalt
45.000 € brutto p.a.
Spitzengehalt
über 80.000 € brutto p.a.
Aufstiegschancen
Kaufmännischer Leiter, Finanzchef, in Großunternehmen Aufstieg bis zum Leiter Konzern-Rechnungswesen
Nicht geschaffen, sondern eher gewachsen
Das Berufsbild des Biltrollers ist also weniger ein geschaffener Beruf mit klar umrissenen Funktionen als eher gewachsen aus der Forderung kleiner und mittlerer Unternehmen nach einer erweiterten Tätigkeit ‚ihres' Bilanzbuchhalters oder ‚ihres' Controllers. Das hat Folgen, denn noch immer findet sich der Begriff kaum in Stellenanzeigen oder im alltäglichen Sprachgebrauch – vermutlich üben sogar viele den Beruf aus, ohne sich selbst so zu bezeichnen.
Üblicherweise haben sich Biltroller im klassischen externen Rechnungswesen, der Buchhaltung, bewährt und integrieren dieses Wissen in ihre Weiterentwicklung (auch) zum Controller. Sie sind bilanzsicher und nutzen ihre Kenntnisse aus beiden Bereichen; mit ihrem profunden Wissen über erfasste Daten und Kennzahlen sind sie im internen und externen Rechnungswesen zu Hause und können die Unternehmensleitung effektiv, gezielt und professionell informieren und beraten.
Das Berufsbild des Biltrollers ist also weniger ein geschaffener Beruf mit klar umrissenen Funktionen als eher gewachsen aus der Forderung kleiner und mittlerer Unternehmen nach einer erweiterten Tätigkeit ‚ihres' Bilanzbuchhalters oder ‚ihres' Controllers. Das hat Folgen, denn noch immer findet sich der Begriff kaum in Stellenanzeigen oder im alltäglichen Sprachgebrauch – vermutlich üben sogar viele den Beruf aus, ohne sich selbst so zu bezeichnen.
Üblicherweise haben sich Biltroller im klassischen externen Rechnungswesen, der Buchhaltung, bewährt und integrieren dieses Wissen in ihre Weiterentwicklung (auch) zum Controller. Sie sind bilanzsicher und nutzen ihre Kenntnisse aus beiden Bereichen; mit ihrem profunden Wissen über erfasste Daten und Kennzahlen sind sie im internen und externen Rechnungswesen zu Hause und können die Unternehmensleitung effektiv, gezielt und professionell informieren und beraten.
Kenner beider Welten – und Ansprechpartner für (fast) alles
Controller sind notwendigerweise auf die Daten der Buchhaltung angewiesen, denn Planung benötigt nun einmal die Zahlen des externen Rechnungswesen, und Abweichungsanalysen können ohne Zahlen der Buchhaltung nicht durchgeführt werden. Auch Kennzahlen lassen sich besser interpretieren und Schlussfolgerungen besser begründen, wenn man die Daten der Buchhaltung versteht und weiß, was genau sie beinhalten.
Umgekehrt sind Bilanzbuchhalter die Kenner aller internen Vorgänge; sie wissen um die Prozesse und um das Zustandekommen der Bewertungen. Wer, wenn nicht sie, könnte daher besser in der Lage sein, maßgeschneiderte Controlling-Leistungen anzubieten?
Als Kenner beider Welten unterstützen Biltroller die Unternehmensführung bei betriebswirtschaftlichen Entscheidungen, etwa bei Investitionen oder steuergestaltenden Maßnahmen zum Jahresende, indem sie auch auf buchhalterische und steuerliche Aspekte hinweisen; sie tragen durch ihre Tätigkeit dazu bei, dass spezifische Fragen von Banken oder anderen Kapitalgebern fundiert beantwortet werden.
Controller sind notwendigerweise auf die Daten der Buchhaltung angewiesen, denn Planung benötigt nun einmal die Zahlen des externen Rechnungswesen, und Abweichungsanalysen können ohne Zahlen der Buchhaltung nicht durchgeführt werden. Auch Kennzahlen lassen sich besser interpretieren und Schlussfolgerungen besser begründen, wenn man die Daten der Buchhaltung versteht und weiß, was genau sie beinhalten.
Umgekehrt sind Bilanzbuchhalter die Kenner aller internen Vorgänge; sie wissen um die Prozesse und um das Zustandekommen der Bewertungen. Wer, wenn nicht sie, könnte daher besser in der Lage sein, maßgeschneiderte Controlling-Leistungen anzubieten?
Als Kenner beider Welten unterstützen Biltroller die Unternehmensführung bei betriebswirtschaftlichen Entscheidungen, etwa bei Investitionen oder steuergestaltenden Maßnahmen zum Jahresende, indem sie auch auf buchhalterische und steuerliche Aspekte hinweisen; sie tragen durch ihre Tätigkeit dazu bei, dass spezifische Fragen von Banken oder anderen Kapitalgebern fundiert beantwortet werden.
Beste Aussichten für ambitionierte Profis
Für die Geschäftsführung ergibt sich mit der Funktion des Biltrollers ein weiterer Vorteil: Sie hat nur eine Person, mit der sie alle betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten besprechen kann – und sie muss nur eine Fachkraft bezahlen. Diese wird allerdings mehr als zwei halbe Fachkräfte kosten, denn der sinkenden Zahl von Bewerbern für Jobs im Finanzbereich steht eine wachsende Zahl von Bewerbern gegenüber, denen die erforderlichen digitalen Kompetenzen fehlen. Die Gehaltsaussichten für Biltroller sind daher gut, setzen aber exzellente fachliche und digitale Kenntnisse in beiden Bereichen voraus.
Zusammenfassend spricht also einiges dafür, dass Buchhaltungs- und Controllingaufgaben insbesondere in KMUs zukünftig häufiger ‚aus einer Hand' kommen werden. Und es ist ebenso davon auszugehen, dass fundierte Beiträge zur Unternehmenssteuerung Biltrollern auch den Weg ins Management ebnen werden.
Für die Geschäftsführung ergibt sich mit der Funktion des Biltrollers ein weiterer Vorteil: Sie hat nur eine Person, mit der sie alle betriebswirtschaftlichen Angelegenheiten besprechen kann – und sie muss nur eine Fachkraft bezahlen. Diese wird allerdings mehr als zwei halbe Fachkräfte kosten, denn der sinkenden Zahl von Bewerbern für Jobs im Finanzbereich steht eine wachsende Zahl von Bewerbern gegenüber, denen die erforderlichen digitalen Kompetenzen fehlen. Die Gehaltsaussichten für Biltroller sind daher gut, setzen aber exzellente fachliche und digitale Kenntnisse in beiden Bereichen voraus.
Zusammenfassend spricht also einiges dafür, dass Buchhaltungs- und Controllingaufgaben insbesondere in KMUs zukünftig häufiger ‚aus einer Hand' kommen werden. Und es ist ebenso davon auszugehen, dass fundierte Beiträge zur Unternehmenssteuerung Biltrollern auch den Weg ins Management ebnen werden.
Was macht ein Biltroller?
Biltroller sind Experten sowohl im Bereich Bilanzbuchhaltung als auch im Bereich des Controllings:
Als Bilanzbuchhalter sind sie zuständig für die Erfassung aller finanziellen Transaktionen, die Erstellung von Abschlüssen und das ordnungsgemäße Reporting an die Finanz- und Steuerbehörden.
In ihrer Eigenschaft als Controller überwachen sie den Finanzstatus eines Unternehmens: Sie helfen bei der Erstellung und Konsolidierung von Budgets, ermitteln Finanzbedarf, analysieren und kontrollieren die Finanzplanung und beraten bei Investitionen.
Sie verbinden ihre umfassenden Kenntnisse, um auf Datenbasis der Buchhaltung (Abweichungs-)Analysen zu erstellen, fundierte Vorschläge zur Optimierung betrieblicher Prozesse zu erarbeiten und Controlling-Leistungen zu erbringen.
In der Regel berichten sie an den zuständigen Geschäftsführer, bei großen mittelständischen Unternehmen an den CFO oder den CEO.
Biltroller sind Experten sowohl im Bereich Bilanzbuchhaltung als auch im Bereich des Controllings:
Als Bilanzbuchhalter sind sie zuständig für die Erfassung aller finanziellen Transaktionen, die Erstellung von Abschlüssen und das ordnungsgemäße Reporting an die Finanz- und Steuerbehörden.
In ihrer Eigenschaft als Controller überwachen sie den Finanzstatus eines Unternehmens: Sie helfen bei der Erstellung und Konsolidierung von Budgets, ermitteln Finanzbedarf, analysieren und kontrollieren die Finanzplanung und beraten bei Investitionen.
Sie verbinden ihre umfassenden Kenntnisse, um auf Datenbasis der Buchhaltung (Abweichungs-)Analysen zu erstellen, fundierte Vorschläge zur Optimierung betrieblicher Prozesse zu erarbeiten und Controlling-Leistungen zu erbringen.
In der Regel berichten sie an den zuständigen Geschäftsführer, bei großen mittelständischen Unternehmen an den CFO oder den CEO.
Wie wird man Biltroller?
Die Ausbildung zum Biltroller ist ein Werdegang, der die Weiterbildung eines Bilanzbuchhalters zum Controller widerspiegelt oder die eines Controllers mit einer zusätzlichen Qualifizierung zum Bilanzbuchhalter.
In der IHK-Fortbildung zum ‚Geprüften Bilanzbuchhalter & Controller IHK' finden diese beiden Werdegänge zusammen.
Die Ausbildung zum Biltroller ist ein Werdegang, der die Weiterbildung eines Bilanzbuchhalters zum Controller widerspiegelt oder die eines Controllers mit einer zusätzlichen Qualifizierung zum Bilanzbuchhalter.
In der IHK-Fortbildung zum ‚Geprüften Bilanzbuchhalter & Controller IHK' finden diese beiden Werdegänge zusammen.
Anforderungen an Bilanzbuchhalter
Abschluss in einem anerkannten kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf und eine mindestens dreijährige kaufmännische Berufspraxis oder
Wirtschaftswissenschaftliches Hochschulstudium oder erfolgreicher Abschluss in Betriebswirtschaft an einer Berufsakademie und eine mindestens zweijährige Berufspraxis
Qualifizierung zum Bilanzbuchhalter
Anforderungen an Controller
Abschluss in einem anerkannten kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf plus drei Jahre Berufspraxis oder
Wirtschaftswissenschaftliches Studium mit Schwerpunkt Finance/Controlling sowie zwei Jahre Berufspraxis
Bachelor in Accounting, Finance oder Business Administration hilfreich
Qualifizierung zum Geprüften Controller
Was verdient ein Biltroller?
Bilanzbuchhalter und Controller verdienen zu Beginn ihrer Karriere zwischen 45.000 und 50.000 €, allerdings schwankt das Einstiegsgehalt stark nach Branche, Unternehmensgröße und -standort. Auch hier gilt, dass die Nachfrage nach Fachkräften aus dem Finanzbereich größer ist als das Angebot, was sich aus Bewerbersicht positiv auf die Gehaltsentwicklung der nächsten Jahre auswirken wird: Die Gehälter werden steigen.
Einstiegsgehalt
45.000 €
Spitzengehalt
80.000 €
Gehaltsspanne
von 45.000€ bis 80.000€
Was erwartet man vom Biltroller?
Zahlenaffinität, analytisches Denken, Kompetenz in der Sache und Verständnis für betriebliche Abläufe sind ebenso erforderlich wie ‚Kreativität auf dem Boden der Realitäten', Engagement, Diskussionsbereitschaft und Teamgeist.
Kommunikationsstärke – auch in Präsentationen und ggf. auch auf Englisch – und Bereitschaft zum konstruktiven Dialog tragen dazu bei, intern und extern zum geschätzten Gesprächspartner zu werden.
‚Lebenslanges Lernen' ist absolute Voraussetzung, um immer auf dem neuesten Stand der Gesetzgebung und der technischen Entwicklungen zu sein.
Anwendungserprobt in gängigen Buchführungsprogrammen wie SAP, DATEV, Navision oder Lexware
Aufstiegschancen als Biltroller
Fachkräfte im Finanz- und Rechnungswesen haben derzeit aufgrund des Fachkräftemangels generell gute Karrierechancen; auch mittelfristig sind die Perspektiven positiv. Besonders gefragt sind abschlusssichere Bilanzbuchhalter und Controller – wenn sie ihre Ausbildungswege und Fähigkeiten aus beiden Welten kombinieren und sich als Biltroller am Markt profilieren, kommt dies quasi einer Jobgarantie gleich.
Aufstiegsmöglichkeiten: Insbesondere in KMUs sind die Chancen gut bis sehr gut, zum kaufmännischen Leiter, zum Finanzchef oder zum Leiter Rechnungswesen aufzusteigen.
Fachkräfte im Finanz- und Rechnungswesen haben derzeit aufgrund des Fachkräftemangels generell gute Karrierechancen; auch mittelfristig sind die Perspektiven positiv. Besonders gefragt sind abschlusssichere Bilanzbuchhalter und Controller – wenn sie ihre Ausbildungswege und Fähigkeiten aus beiden Welten kombinieren und sich als Biltroller am Markt profilieren, kommt dies quasi einer Jobgarantie gleich.
Aufstiegsmöglichkeiten: Insbesondere in KMUs sind die Chancen gut bis sehr gut, zum kaufmännischen Leiter, zum Finanzchef oder zum Leiter Rechnungswesen aufzusteigen.



